E-Commerce - Online verkaufen
Online verkaufen
(Foto: Julien Eichinger / Fotolia)

Online verkaufen

20.06.2014 
Viele kleine und mittelständische Unternehmen schöpfen die Potenziale des Web-basierten Verkaufs nicht aus. Geht es um den Internet-Auftritt oder ganz generell um das Thema E-Commerce, liegt vor allem in kleineren Betrieben noch vieles im Argen, ganz zu schweigen von anspruchsvolleren Aufgaben wie einem umfassenden Online-Marketing, Social-Media-Konzepten und vielem mehr.
Auf dieser Themenseite finden Sie Grundlagen, Ratgeber und Produkte zu den Bereichen E-Commerce, Onlineshops und Online Marketing. Wir stellen Online-Shop-Software vor und geben Tipps zum Aufbau Ihres E-Commerce-Angebots. Darüber hinaus bieten wir Ihnen Informationen zum E-Procurement, zu E-Payment-Lösungen und weiteren E-Business-Aspekten.
Wichtige Begriffe zum Thema

E-Commerce

Der Begriff E-Commerce steht für elektronischen Handel beziehungsweise elektronische Geschäftsabwicklung. Das Gabler Wirtschaftslexikon versteht darunter einen Teil des Electronic Business, der den Kauf und Verkauf von Waren und Leistungen über elektronische Verbindungen umfasse. Dazu zähle grundsätzlich „jede Art von geschäftlichen Transaktionen (z.B. der Verkauf oder Kauf von Waren und Dienstleistungen) sowie elektronisch abgewickelte Geschäftsprozesse (z.B. Werbung, „After-Sales-Services“, Onlinebanking), bei denen die Beteiligten auf elektronischem Wege (z.B. über das Internet oder Netzwerke von Mobilfunkanbietern) miteinander verkehren und nicht durch physischen Austausch in indirektem physischen Kontakt stehen“.
Auch die Online-Enzyklopädie Wikipedia fasst den Begriff weit. Moderne E-Commerce-Systeme böten eine breite Palette an Funktionen. Diese reichten von der Bestellung digitaler Inhalte für den sofortigen Konsum bis hin zur Bestellung von konventionellen Waren und Dienstleistungen sowie weiterer Dienste, die den elektronischen Geschäftsverkehr erleichtern. In der Regel kommt für den E-Commerce ein Onlineshop (siehe unten) zum Einsatz, über den Kunden selbständig Waren aussuchen und bestellen können. Die Umsätze über E-Commerce-Systeme sind in den vergangenen Jahren rasant gestiegen. Im Jahr 2013 gingen nach Zahlen des Handelsverbands Deutschland (HDE) allein hierzulande Produkte im Wert von mehr als 30 Milliarden Euro über den digitalen Ladentisch.
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Onlineshop

Der Duden führt den Begriff seit 2004 und versteht darunter schlicht eine „Website, über die ein Unternehmen Waren oder Dienstleistungen im Internet anbietet und verkauft“. Andere Quellen sprechen von einer Handelsplattform im Internet, über die Kunden Waren betrachten, bestellen und bezahlen können. Der Handel über einen Onlineshop gehöre per Definition zum Versandhandel, schreibt der Online-Dienstleister xpaket.de. Anders als im klassischen Versandhandel verwendet der Onlineshop keinen Katalog zum Anpreisen der Waren, sondern das Shop-System im Internet.
Für einen Onlineshop benötigen Firmen ein passendes Shopping-System. Dahinter verbirgt sich eine Software, die unterschiedliche E-Commerce-Funktionen wie Warenkorb oder Kasse bereitstellt. Ein gutes Shop-System unterstützt das Einrichten verschiedener Abteilungen, das bequeme Einstellen der Produkte und arbeitet mit gängigen Datenbanken zusammen. Höherwertige Systeme lassen sich auch vollständig in die betriebliche Infrastruktur und den geschäftlichen Workflow integrieren. Der Onlineshop ist häufig mit einem Warenwirtschaftssystem verbunden, das Einkauf, Lagerhaltung, Kundenmanagement, Finanzbuchhaltung und etliche andere Funktionen bereitstellt.
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E-Payment

Der Begriff E-Payment steht allgemein für elektronisches Bezahlen. Unternehmen und Selbständige, die Online-Zahlungen akzeptieren möchten, greifen dazu häufig auf sogenannte Payment-Service-Provider (PSP) zurück. Dazu gehören etablierte Anbieter wie Paypal oder Click&Buy, aber auch eine ganze Reihe neuer Provider, die sich auf Payment-Lösungen für kleine und mittelständische Unternehmen spezialisiert haben.
Die Auswahl eines geeigneten Payment-Providers ist im Online-Handel ein wichtiger Erfolgsfaktor. Dabei spielen viele Aspekte ein Rolle: Welche Bezahlmethoden und Zahlungssysteme sollen unterstützt werden? Müssen internationale Kunden in ihrer eigenen Sprache und Währung bedient werden? Wie soll die Integration des Payment-Gateway in das eigene System erfolgen? Mit der wachsenden Zahl sogenannter Full-Service-Provider, die Komplettlösungen anbieten, ist es in jüngster Zeit gerade für kleinere Online-Händler einfacher geworden, Zahlungen im Internet sicher und rechtskonform zu akzeptieren.
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Online Marketing

Der Begriff Online-Marketing umfasst laut Wikipedia alle Marketing-Maßnahmen oder -Maßnahmenbündel, die darauf abzielen, Besucher auf die eigene oder eine ganz bestimmte Internetpräsenz zu lenken, wo ein Geschäft abgeschlossen oder angebahnt werden kann. Teilgebiete sind demnach klassische Bannerwerbung und Suchmaschinenmarketing (Search Engine Optimization, kurz SEO und Search Engine Marketing, kurz SEM), aber auch E-Mail-Marketing und -Werbung, Social-Media-Marketing und Affiliate-Marketing. Mit der wachsenden Zahl an Mobilgeräten wie Smartphones und Tablets und den immer höheren Netzbandbreiten wächst die Bedeutung des Mobile Marketing. Online-Marketing-Maßnahmen werden verstärkt auf mobile Geräte ausgerichtet. Ein wesentlicher Vorteil des Online-Marketings gegenüber klassischen Marketingmaßnahmen wie Print oder TV ist die Messbarkeit der Werbewirkung.
In diesem Kontext wird auch das Teilgebiet Social-Media-Marketing wichtiger. Verstanden wird darunter allgemein die strategische Planung und operative Nutzung sozialer Medien, um Marketingziele zu erreichen. Im Zentrum solcher Ansätze zum Social-Media-Marketing stehen meist das Stärken der eigenen Marke und die Kommunikation mit unterschiedlichen Zielgruppen. Unter dem Schlagwort Enterprise 2.0 lassen sich zudem Bemühungen von Unternehmen zusammenfassen, via Social-Media-Tools den Austausch der Mitarbeiter zu verbessern.
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