Zwei starke Helfer

Die beiden Kandidaten "Empirum Pro" von Matrix42 und "Command CCM" von On Technology bewiesen im Labor, wie gut sie den Administrator bei der zentral gesteuerten Softwareverteilung unterstützen können.

Von: Dr. Klaus Plessner

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Management-Tools für Desktops erleichtern die Arbeit des Systemadministrators. Mit ihrer Hilfe verwaltet dieser von seinem Büro aus die PCs seines Unternehmens. Hauptaufgabe der Programme ist es, dass sie auf einem Rechner im Netz selbstständig Betriebssysteme und Software installieren. Beide Testkandidaten, "Empirum Pro" von Matrix42 und "On Command CCM" von On Technology, erfüllen diese Pflicht bestens und bieten darüber hinaus nützliche Extras.

Das Aufspielen von Betriebssystemen und Software meistern die Tools auf der Grundlage der Microsoft-Technik "Unattended Setup". Aus diesem Grund verstehen sie sich nur auf das Management von Windows-Clients. Dieses vereinfachen sie jedoch, weil sie Unterschiede beim Konfigurieren verschiedener Windows-Plattformen ausgleichen.

In einem speziellen Verzeichnis des Servers, dem "Softwaredepot", sammelt der Administrator sämtliche Dateien der Installations-CDs zu den benötigten Betriebssystemen und Anwendungen. Benötigt er spezielle Gerätetreiber, die auf den Windows-CDs noch nicht enthalten sind, kopiert er sie ebenfalls dorthin. Den Setup-Vorgang steuern nicht die auf den CDs enthaltenen Installationsprogramme, sondern Skript-Files, welche die Desktopmanagement-Tools nach den Vorgaben des Anwenders erzeugen. Die Skripts bestimmen die Konfiguration eines Betriebssystems oder einer Software und sind sowohl auf die Zielrechner als auch auf deren Benutzer zugeschnitten. Werkzeuge für die Skriptierung dienen dazu, dass der Systemverwalter selbst Skripts erzeugen und auch spezielle Anwendungen ins Depot aufnehmen kann.

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