Ratgeber Sicherheit

Zehn Gründe für ein höheres IT-Budget

Die Bedeutung der IT-Sicherheit für den Geschäftserfolg scheint jedem Unternehmen klar zu sein. Trotzdem müssen die Security-Verantwortlichen immer wieder um ein ausreichendes Budget kämpfen und gute Argumente für IT-Investitionen sammeln.

Das Marktforschungsunternehmen Forrester Research befragte kürzlich über 1000 kleine und mittelständische Anwenderunternehmen (KMUs) in Nordamerika und Europa nach ihren Plänen zur IT-Sicherheit. Die Umfrage brachte ans Licht, dass das Thema Sicherheit in KMUs zwar weiter an Bedeutung gewinnt, die Verantwortlichen aber einen steten Kampf um das Budget ausfechten müssen. Insgesamt zeigte sich, dass die IT-Security in kleinen und mittelgroßen Betrieben grundsätzlich mit der in Großunternehmen vergleichbar ist. Nichtsdestotrotz gibt es einige bemerkenswerte Besonderheiten.

1. Sicherheitsbudgets sollen steigen

Die Ausgaben für IT-Security sind im Jahr 2008 gegenüber 2007 leicht gefallen. 9,1 Prozent des IT-Investitionsvolumens flossen im vergangenen Jahr in die IT-Sicherheit, 2007 waren es noch 9,4 Prozent. Für 2009 planen die Unternehmen höhere Ausgaben mit anteiligen 10,1 Prozent.

2. Datensicherheit hat absolute Priorität

Sicherheit der Daten und Applikationen geht vor.
Sicherheit der Daten und Applikationen geht vor.

Der Schutz der Daten liegt den Anwendern besonders am Herzen. 87 Prozent erachten die Datensicherheit als "wichtig", dicht gefolgt von der Sicherheit ihrer Anwendungen (80 Prozent). Befragt danach, was ihnen "sehr wichtig" ist, setzten die Anwender dieselben Prioritäten: 64 Prozent wählten die Datensicherheit, 48 Prozent nannten ihre Anwendungen.

3. Schutz der Kundendaten ist elementar

Daten sind ein wichtiges Kapital und bedürfen besonderer Aufmerksamkeit. Den Schutz der Daten und des geistigen Eigentums halten 82 Prozent der Befragten für wichtig, doch nicht minder bedeutsam ist für sie die Sicherheit der Kundendaten. Um ein deutlicheres Bild von der Gewichtung zu bekommen, hat Forrester die Anwender auch um eine Einschätzung gebeten, was ihnen "besonders wichtig" erscheint. Hier nannten 54 Prozent der Verantwortlichen die Kundendaten. 50 Prozent entschieden sich für Geschäftsdaten und -ideen.