Weihnachtsgeschenk für den Admin-Nachwuchs: Das Brio Holz-Network

Brio, bekannt für Holzeisenbahnen, hat eine neue Zielgruppe entdeckt: Speziell für angehende Admins haben die Schweden die Arbeitsweise eines Mail-Servers als Holzspielzeug nachgestellt.

Um das Innere eines Mail-Servers plastisch darzustellen, hat der Holzhersteller Brio die „Networker“ aus der Taufe gehoben. Verschiedene Figuren und Fahrzeuge stehen dabei stellvertretend für die anfallenden Aufgaben im Mail-System. So übernimmt der Mail-Transfer-Agent „EMO“ beispielsweise die Zustellung der Post. Unterstützt wird er dabei unter anderem von Bernie und Lazy, die symbolisch für die einzelnen Hilfsdienste im System stehen.

Als Netzwerkverbindungen, etwa vom Mail-Hub zur Müllstation, kommen Holzschienen zum Einsatz, die auch zu älteren Brio-Produkten kompatibel sind.

Netzwerk: Das Brio-Network soll Kindern das Innere des Mailservers erklären. (Quelle:Brio)
Netzwerk: Das Brio-Network soll Kindern das Innere des Mailservers erklären. (Quelle:Brio)

Eine realistische Mail-Umgebung erfordert natürlich auch Bedrohungen für das System. In der Network-Welt sind das die drei Schädlinge Viro, Pop-Up und Para, die mit ihrem Crawler den Nachrichtenfluss stören.

Server-Umgebung: Neben dem Mail Transport Agent sind auch Viren in dem System vertreten. (Quelle: Brio)
Server-Umgebung: Neben dem Mail Transport Agent sind auch Viren in dem System vertreten. (Quelle: Brio)

Bei der Zielgruppe fährt Brio zweigleisig. Hauptsächlich ist das Spielzeug für den „Nachwuchs der Internet-Generation“ gedacht, die „Kinder, Patenkinder, Nichten und Neffen der New Economy“. Aber auch Erwachsenen soll es Spaß machen, „Nachrichten aus der digitalen Welt auf analogem Wege anzuhören und auszutauschen“.

Das Grundsystem um den Mail-Hub kostet 82,99 Euro, zusätzliche Module und Figuren gehen für 12 bis 50 Euro über den Tresen. (mja)