Web-Tablet mit Linux und Crusoe-CPU

Frontpath hat mit ProGear ein drahtloses Web-Device mit Crusoe-CPU und Linux als Betriebssystem auf den US-Markt gebracht. Das Gerät zielt auf den Einsatz in Unternehmen.

Das ProGear Web-Device kommt mit Transmetas TM3200-Chip (400 MHz) und einem 10,4-Zoll-TFT-Touchscreen. Auflösungen bis zu 1024x768 Pixeln sind auf dem XGA-Display möglich. Optional bietet Frontpath ein SVGA-Display mit 800x600 Punkten an. Eingaben erfolgen via Stift und Scroll-Button. Das Tablet bringt ein virtuelles Keyboard und Handschriftenerkennung mit. Der Zugang zum Internet oder Intranet kann mittels einer Karte für Wireless-LAN oder mit sonstigen Lösungen erfolgen, die in den CardBus- beziehungsweise PCMCIA-Slot des Tablets passen. Ein USB -Port und eine IrDA-Diode vervollständigen die Anschlussmöglichkeiten. Optional gibt es ein Cradle mit vier weiteren USB-Ports, über das auch der Akku des Geräts geladen werden kann. Ein Ladegerät befindet sich im Lieferumfang.

ProGear: Das Web-Tablet setzt auf Linux und Transmetas stromsparende Crusoe-CPU.

Der Kunde kann wählen, ob er ProGear als Thin-Client mit nur 64 oder 128 MByte Hauptspeicher ausrüstet, oder zusätzlich eine Festplatte mit 5 GByte ordert. Das Gerät läuft unter Linux mit einem 2.4er-Kernel. Als Browser kommt Netscape 4.7 zum Einsatz. Browser-Plugins wie der RealPlayer und Flash sind vorinstalliert. Der ProGear wiegt etwa 1,4 Kilogramm. Die Laufzeit soll mit dem eingebauten Lithium-Ionen-Akku drei Stunden betragen.

Als Einstiegspreis nennt Frontpath 1500 US-Dollar. Frontpath ist eine Tochter von SONICBlue, ehemals S3. Informationen zur stromsparenden CPU von Transmeta finden Sie hier. (uba)