VMware ESX für FSC Primergy Server

Fujitsu Siemens Computers hat heute eine Kooperation mit VMware für deren Software VMware ESX Server angekündigt. Als zentrale System-Software für die Intel-basierten PRIMERGY-Server ermöglicht VMware ESX, auf den Enterprise-Servern mehrere Betriebssysteme gleichzeitig auf virtuellen Servern laufen zu lassen.

Die Konsolidierung der IT-Infrastruktur mit virtuellen Rechnern soll die Nutzungseffizienz der gesamten Systemressourcen erhöhen. Auf dezidierten virtuellen Servern laufende Anwendungen und Infrastruktur-Dienste können mit VMware ESX auf einem physikalischen Server der Siemens Enterprise-Klasse, wie dem PRIMERGY T850, konsolidiert werden.

Partitionierung: VMware ESX teilt die Enterprise-Server von FSC, wie den T850, in mehrere virtuelle Server auf.

Verschiedene Konfigurationen, die mit unterschiedlichen Betriebssystemen laufen, können dabei auf einer Hardware-Infrastruktur koexistieren. Durch diese Serverpartitionierung soll laut FSC die Serverauslastung gesteigert werden, was den Return on Investment (ROI) erhöht. Auch die Wartungskosten und der Total Cost of Ownership (TCO) sollen im Vergleich zu mehreren "kleinen" Servern sinken.

Zudem vereinfachen virtuelle Server die Migration von Anwendern und Anwendungen auf neue Betriebssystem-Plattformen. Rechenleistung, die bei sinkender Nutzerzahl auf dem "alten" Server frei wird, kann der neue virtuelle Server sofort nutzen und damit die steigende Zahl von Usern bedienen.

Einen Test von VMware für Client-PCs lesen Sie in unserem Beitrag VMware gegen Virtual PC. Mit der Desktop-Ausgabe von VMware kann man etwa Linux-Anwendungen in einem Fenster unter Windows laufen lassen oder in einem virtuellen Test-PC Anwendungen in einer gesicherten Umgebung debuggen. (ala)

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