Oracle VirtualBox: Virtuelle Festplatten-Images in VirtualBox verschlüsseln

Egal ob eine virtuelle Maschine benutzt wird oder ausgeschaltet ist - es empfiehlt sich, die zugehörigen Daten in Form von Disk-Images zu schützen. VirtualBox bietet dazu den Industriestandard AES mit bis zu 256 Bit Schlüssellänge.
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Vorkenntnisse:
Funktioniert mit: VirtualBox
Foto: Sergii Korolko_shutterstock

01VirtualBox Extension Pack installieren

Um diese Funktion zu nutzen, müssen Sie das betreffende Extension Pack installiert haben. Es steht anders als die Gasterweiterungen als separater Download auf der Homepage von VirtualBox zur Verfügung. Das Setup lässt sich per Doppelklick auf die heruntergeladene Datei anstoßen, nachdem Sie das Hauptprogramm erfolgreich installiert haben. Ob die Extensions auf Ihrem System vorhanden sind, sehen Sie im VirtualBox-Manager über Datei / Einstellungen / Zusatzpakete.

02VM-Verschlüsselung aktivieren

Die Verschlüsselung selbst schalten Sie am bequemsten über die grafische Benutzeroberfläche ein. Wählen Sie dazu aus dem Kontextmenü der jeweiligen virtuellen Maschine den Punkt Ändern. Dann klicken Sie auf die Kategorie Allgemein und auf den Tab Verschlüsselung. Aus der Pulldown-Liste wählen Sie die Verschlüsselungsstärke und vergeben ein Passwort. Wenn Sie auf OK klicken, startet der Vorgang, der je nach Größe der virtuellen Maschine eine Weile dauern kann.

03Portierbarkeit verschlüsselter VM-Images beachten

Berücksichtigen Sie, dass Festplatten-Images, deren Daten verschlüsselt sind, sich nicht zwischen VirtualBox und anderer Virtualisierungssoftware portieren lassen.

(hal)