Verzögerungen bei HP-ProLiant-Servern halten an

Hewlett-Packard hat weiterhin Probleme mit der Lieferung von speziell für Kunden konfigurierten ProLiant-Servern. Wie bei der HP World 2004 zu hören war, werden die Verzögerungen noch bis Ende August anhalten.

HPs Probleme begannen Anfang Juli, als man versuchte, die Bestellsysteme von Digital Equipment, Compaq und HP zu konsolidieren, was nach dem Merger von HP und Compaq nötig wurde. Das neue System von SAP verursachte allerdings Probleme bei der Bestellung von HP Storage-, Unix- und ProLiant-Produkten.

HP-Chefin Caly Fiorina hat nach der Bekanntgabe von schwachen Quartalszahlen vor allem in der zuständigen Enterprise System Group Köpfe rollen lassen, wir berichteten. Etwa 400 Millionen US-Dollar fehlten bei den Umsätzen. Ein "nicht akzeptables" Ergebnis, wie Fiorina verlauten ließ. Peter Blackmore, Executive Vice President der Customer Solutions Group war einer der Betroffenen, die gefeuert wurden.

Wie HP-Manager bei der HP World 2004 verlauten ließen, ist das Problem jetzt erkannt. Gebannt ist es allerdings noch nicht ganz. Bis Ende August rechnet man noch mit Verzögerungen bei bereits getätigten Bestellungen. Kunden, die jetzt Produkte bestellen, sollen davon aber nicht betroffen sein. HP liefert rund 163.000 ProLiant-Systeme pro Monat aus, sagte Mark Gonzales, Vice President der Abteilung Enterprise Storage und Server. Die meisten davon seien nicht individuell nach Kundenwünschen konfiguriert und deshalb nicht von Verzögerungen betroffen. (uba)

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