Vernetzte Mobilsysteme agieren wie Tierschwärme

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft wird im Rahmen ihres Programms "Basissoftware für vernetzte mobile Systeme" das Projekt "SWARMS" weiterhin fördern. In dem Projekt wird untersucht, wie sich funkvernetzte Informationssysteme wie Sensornetze effizient zur Lösung von Anwendungs-Problemen einsetzen lassen.

In vielen Anwendungsgebieten wie Katastrophenschutz, Patientenüberwachung, Gesundheitswesen und Straßenverkehr können Sensornetze die Möglichkeiten des Einsatzes von IT verbessern. Sie werden dann leichter zugänglich für eine Automatisierung und effiziente Problemlösungen.

Vernetzte mobile Systeme für den Deich- und Küstenschutz. Foto: DFG
Vernetzte mobile Systeme für den Deich- und Küstenschutz. Foto: DFG

Allerdings unterscheiden sich drahtlose Sensornetze in ihrer Struktur und Organisationsform deutlich von traditionellen Computernetzen. Für viele Probleme müssen daher neue Lösungen gefunden werden. Besondere Bedeutung haben in dieser Hinsicht die in jeder Hinsicht geringen Ressourcen (Energie, CPU, Speicher) sowie die Abwesenheit eines menschlichen Administrators. So müssen Algorithmen plötzlich Energie-Aspekte berücksichtigen und Sensoren müssen Fähigkeiten zur Selbstorganisation entwickeln.