Buchrezension

Überzeugende Kommunikation in der IT

Wenn ein Vertriebsmitarbeiter und ein Produktmanager sich über den geplanten Produkt-Launch unterhalten, sprechen sie zwar vom gleichen Produkt, aber oft weiß die eine Seite nicht, was die andere eigentlich meint. Gleiches gilt für Verkäufer und Kunden. Der Autor Torsten Langner stellt für solche Situationen das "Warum-Was-Wie-Prinzip" vor.

Leser des Buches "Überzeugende Kommunikation in der IT", die in der IT-Welt zuhause sind, dürften bereits beim Lesen des ersten Absatzes einige Male zustimmend mit dem Kopf nicken. Denn der Autor Torsten Langner beschreibt darin unterschiedliche Kommunikationsabläufe, die jeder selbst schon in Frage gestellt hat - und das nicht nur einmal. Das Ziel des Buches ist es, dem Leser einen Leitfaden zu erfolgreicher, das heißt zielführender Kommunikation, an die Hand zu geben.

Wenn vier Personen in einer Gesprächsrunde sitzen, muss das noch lange nicht heißen, dass alle vom gleichen Ziel sprechen.
Wenn vier Personen in einer Gesprächsrunde sitzen, muss das noch lange nicht heißen, dass alle vom gleichen Ziel sprechen.
Foto: Kzenon, Fotolia.com

Zur Hilfe kommen dem Leser dabei die drei Schlüsselworte "Warum", "Was" und "Wie". Denn jeder hat bereits die Erfahrung gemacht, dass in einem Gespräch, an dessen Ende eine zielführende Entscheidung getroffen werden soll, die Protagonisten aneinander vorbeireden. Das ist häufig der Fall, weil sie in ihrer jeweils anderen (Abteilungs-)Sprache miteinander sprechen. Hier heißt es, das Wesentliche auf den Punkt zu bringen, um sein Gegenüber schnellstmöglich von den eigenen Zielen zu überzeugen, die natürlich im besten Fall auch die Unternehmensziele sind.

"Überzeugende Kommunikation in der IT" von Torsten Langner
"Überzeugende Kommunikation in der IT" von Torsten Langner
Foto: Torsten Langner

Gleiches gilt für Gespräche, in denen der Kunde von einem neuen, innovativen Produkt überzeugt werden soll, von dem er eventuell noch gar nicht weiß, dass er es braucht. In beiden Fällen bemängelt der Autor: "Man diskutiert viel zu lange, WAS man macht und WIE man etwas macht, doch WARUM man etwas macht wird vernachlässigt".