Überkapazität: Flash-Speicherhersteller hoffen auf Vista

Durch den Kapazitätsausbau von asiatischen Unternehmen wie Samsung oder Hynix droht dem Markt für Nand-Flash-Speicherchips eine Überproduktion und ein damit verbundener Preisrückgang. Windows Vista soll nun Abhilfe schaffen.

Microsofts kommendes Betriebssystem enthält zwei Features, den Ready-Boost und den Ready-Drive, die Flash-Speicherchips benötigen. Vista soll damit dem Flash-Speichermarkt einen kräftigen Schub verpassen.

I-Suppli-Analyst Nam Hyung Kim zeigt sich aber skeptisch. Die Nachfrage aus dem PC-Bereich mache auf dem Nand-Flash-Markt nur gerade ein Prozent aus. Und gemäß Chang-Eyun Yu, Analyst von BNP-Paribas, braucht es eine „neue Killerapplikation“ mit dem Potenzial, das zur Verfügung stehende Angebot von Flash-Speicher aufzufangen. (ala)