Neue Entwicklerplattform vorgestellt

Twitter will mit Fabric App-Entwicklung erleichtern

Twitter hat auf seiner mobilen Entwicklerkonferenz in San Francisco eine neue Plattform angekündigt, die App-Entwicklern das Leben leichter machen soll.

Die Plattform heißt "Fabric" und besteht einem Post im Entwickler-Blog von Twitter zufolge wiederum aus drei modularen Kits, die sich der Themen Stabilität, Verteilung, Umsatz und Identität annehmen. Twitter kombiniert darin eigene Services mit denen von Crashalytics, MoPub und anderen. Die meisten Features erfordern laut Twitter nur wenige Codezeilen; Entwickler müssten sich mithin weniger mit der Verwaltung von SDKs herumschlagen und könnten stattdessen mehr Zeit ins Bauen der besten User Experience stecken.

Der modulare Aufbau von Fabric soll unnötiges Jonglieren mit SDKs vermeiden helfen.
Der modulare Aufbau von Fabric soll unnötiges Jonglieren mit SDKs vermeiden helfen.
Foto: Twitter

Mit dem Crashalytics Kit kann man Fehler finden und isolieren, schon während eines Beta-Tests Nutzer-Feedback einholen und die Nutzung von Apps analysieren. Das Twitter Kit bietet natives Einbetten von Tweets, einen Tweet-Composer und Anmelden via Twitter. Ein weiterer Teil des Twitter-Kits nennt sich "Digits" und ermöglicht es, einen Nutzer über seine Mobilfunknummer zu authentifizieren (technisch via SMS). Mit dem MoPub Kit schließlich lässt sich Werbung in Apps einbauen.

Fabric integriert sich mit den üblichen IDE-Verdächtigen wie Xcode, Eclipse, Android Studio oder IntelliJ sowie mit automatisierten Build- und Testing-Werkzeugen. Twitter will die Plattform in Kürze für alle interessierten mobilen Entwickler bereitstellen; Interessenten können sich bereits unter dev.twitter.com/fabric anmelden. (hal)