Toshiba bringt EU-konformes Centrino-Notebook

Mit der Tecra-S3-Serie stellt Toshiba ein 15-Zoll-Notebook auf Centrino-Basis für Business-Anwender vor. Das Gerät entspricht bereits der ab 2006 gültigen EU-Direktive hinsichtlich gefährlicher Inhaltsstoffe.

Die RoHS-Direktive (Restriction of Hazardous Substances) der EU tritt zum 1. Juli 2006 in Kraft und regelt die maximalen Konzentrationswerte gefährlicher Inhaltsstoffe wie Blei, Quecksilber oder Cadmium bei entsprechenden Produkten. Ab dem genannten Datum dürfen keine Geräte mehr in den EU-Mitgliedsstaaten verkauft werden, die nicht den Anforderungen dieser Richtlinie entsprechen.

Mit der Tecra-Serie adressiert Toshiba traditionell Anwender in Unternehmen. Aus vier Modellen besteht die Tecra-S3-Serie, diese unterscheiden sich hinsichtlich Prozessor, Speicher, Festplatte, Display-Auflösung und optischem Laufwerk. Die Prozessorpalette reicht vom Pentium M 740 bis zum 770. Allen Modellen gemein ist die Display-Diagonale von 15 Zoll. Je nach Modell arbeitet das 15-Zoll-Display mit XGA- oder SXGA+-Auflösung (1400 x 1050). Um die Ansteuerung kümmert sich in allen Modellen ein NVIDIA Geforce 6600, der auf 128 MByte Speicher Zugriff hat. Je nach Modell kommen die Notebooks mit 512 MByte DDR2-SDRAM oder 1 GByte DDR2-SDRAM – organisiert in zwei 512-MByte-Modulen.

Toshiba Tecra S3: Das 15-Zoll-Notebook auf Centrino-Basis ist für robusten Business-Einsatz gerüstet und kommt mindestens mit einem Pentium M 740. (Quelle: Toshiba)
Toshiba Tecra S3: Das 15-Zoll-Notebook auf Centrino-Basis ist für robusten Business-Einsatz gerüstet und kommt mindestens mit einem Pentium M 740. (Quelle: Toshiba)

In Sachen Sicherheit bieten die Tecra-S3-Notebooks neben einem Fingerprint-Sensor eine so genannte BIOS-Timer-Funktion. Hierbei kann der Anwender eine Zeitspanne bestimmen, nach der sich das BIOS-Passwort automatisch aktiviert und das System für nicht autorisierte Zugriffe sperrt. In Sachen Robustheit hat Toshiba das Design hinsichtlich des Displays, der Tastatur und der Festplatten auf harten Business-Einsatz getrimmt. Das bekannte Config-Free-Tool, das sich bislang um LAN- und WLAN-Verbindungen kümmerte, soll jetzt darüber hinaus auch mit UMTS-Karten zurechtkommen.