Test: Seagate Cheetah X15

Die schnellste Festplatte der Welt - diesen Anspruch erhebt die Seagate Cheetah X15 für sich. Mit 15.000 U/min soll sie in neue Leistungsdimensionen stoßen. Wir haben das SCSI-Drive getestet und mit dem bisherigen Spitzenreiter verglichen.

Vier Monate nach der Ankündigung auf der CeBIT 2000, liefert Seagate die Cheetah X15 nun aus.

Das Besondere: Erstmals rotieren in der Cheetah X15 die Magnetscheiben einer Serien-Festplatte mit unglaublichen 15.000 U/min. Die Ende 1996 ebenfalls von Seagate aufgestellte Drehzahl-Schallmauer von 10.000 U/min der ersten Cheetah-Generation ist damit massiv durchbrochen worden. Zwar brachte Hitachi in den letzten Jahren immer wieder ein 12.000er-Laufwerk ins Gerede, nur zu kaufen gab es den Sprinter nie.

Generationssprung: In der Seagate Cheetah X15 rotieren die Magnetscheiben mit 15.000 U/min.
Generationssprung: In der Seagate Cheetah X15 rotieren die Magnetscheiben mit 15.000 U/min.

Um die hohe Drehzahl von 15.000 U/min realisieren zu können, verwendet Seagate Plattern mit einem kleineren Durchmesser. Statt dem üblichen 3,5-Zoll-Format sind bei der Cheetah X15 2,5-Zoll-Scheiben im Einsatz. Die Gründe hierfür sind vielfältig.

Trotz der 50 Prozent höheren Drehzahl gegenüber den 10.000er-SCSI-Festplatten ist damit eine deutlich höhere Performance jedoch nicht garantiert.

Im tecChannel-Testlabor vergleichen wir die Seagate Cheetah X15 exklusiv mit der ebenfalls neuen Fujitsu AL6, der derzeit schnellsten Festplatte mit 10.000 U/min.