Test: Neuer NVIDIA GeForce 8800 GTX rast auf der Überholspur

Nach langer Abstinenz schickt der amerikanische Grafikchiphersteller NVIDIA einen völlig neu konzipierten Grafikprozessor ins 3D-Rennen. Die technischen Daten sind beeindruckend. Doch ob der Highspeed-Bolide das Zeug zu einem neuen Champion hat, zeigt unser Test.

Seit der Vorstellung des GeForce 7900 gab es bei NVIDIA in Bezug auf innovatives Grafikprozessordesign wenig zu berichten. Kleine Faceliftings und ein Dual-Chipdesign steigerten die Leistung der Grafikkarten.

Jetzt hat NVIDIA die ersten Erlkönige der neuen Grafikprozessoren an den Start geschickt. Alleine die technischen Kenndaten des GeForce 8800 GTX sprechen eine deutliche Sprache. Zusätzlich soll mit DirectX-10-Unterstützung und Shader-Model-4.0-Support die Grafikqualität gegenüber dem Vorgänger eine deutliche Steigerung bringen.

Der Thronfolger: Die GeForce 8800 GTX greift nach der 3D-Performance-Krone.
Der Thronfolger: Die GeForce 8800 GTX greift nach der 3D-Performance-Krone.

Für die nötige 3D-Performance sollen 128 sogenannte Stream-Prozessoren sorgen. Den Core-Antrieb taktet der Hersteller mit 575 und die Shader-Clock arbeitet mit 1350 MHz. Die Speichereinheit bestehend aus 768 MByte GDDR3-Memory wird mit 900 MHz (1800 MHz DDR) betrieben.

Zusammen mit dem GeForce 8800 GTX präsentiert NVIDIA den GeForce 8800 GTS, ein abgespecktes Modell der neuen Grafikchipfamilie. Im folgenden Artikel offenbaren wir anhand einiger wichtiger Benchmarks exemplarisch die 3D-Leistungsfähigkeit der neuen Grafikchipgeneration. Darüber hinaus erörtern wir, welche technischen Features NVIDIA in seinen neuen Grafikchips einsetzt und zeigen die Unterschiede der einzelnen Grafikchipmodelle.