Test: Microsoft Internet Explorer 5.5

Microsoft hat im Browser-Krieg wieder einmal die Nase vorn: Der neue Internet Explorer 5.5 steht zum Download parat. tecChannel hat getestet, ob sich der Umstieg lohnt.

Das Rennen ist entschieden: Während Netscape auch zwei Monate nach dem ursprünglich angepeilten Release-Termin des Netscape 6 außer der Preview nichts zu bieten hat, offeriert Microsoft jetzt den Internet Explorer 5.5 auf seiner Website zum Download. Freilich hat Microsoft sein jüngstes Kind auch nicht derart generalrenoviert, wie Netscape das mit dem Navigator plant. Wer also vom IE 5.5 ein schickes neues look and feel erwartet, wird enttäuscht: Außer ein paar eher kosmetischen Änderungen hat sich oberflächlich kaum etwas getan; die neuen Features verbergen sich weit unterhalb des User Interface.

Konstante Optik: Auf den ersten Blick ist der IE 5.5 nicht von seinem Vorgänger zu unterscheiden.
Konstante Optik: Auf den ersten Blick ist der IE 5.5 nicht von seinem Vorgänger zu unterscheiden.

Kosmetik hin, neue Features her - bei der Installation schlägt Microsoft wieder einmal in gewohntem Umfang zu: Gut 19 MByte Daten wandern für die "typische" Einrichtung übers Netz. Auf der Festplatte nimmt der Browser dann je nach Installationsvariante zwischen 29 und 90 MByte in Beschlag, Macromedia Shockwave Support und die Unterstützung für diverse nah- und fernöstliche Sprachen nicht eingerechnet.