Teraflop-Rechner zu besichtigen

Der Neubau des Leibniz Rechenzentrums (LRZ) in Garching bei München beherbergt einen der leistungsfähigsten Rechner der Welt. „SGI Altix 4700“ bewältigt 26 Billionen Rechenoperationen (Teraflops) pro Sekunde. Er kann am Tag der offenen Tür von Interessierten besichtigt werden.

Garching ist eines der größten Wissenschaftszentren in Deutschland. Seit Juli 2006 ist es um eine Attraktion reicher: das würfelförmige Leibniz-Rechenzentrum. Mit dem Server SGI Altix 4700 präsentiert sich das Zentrum als ein starker Partner auf dem Campus nördlich von München. Damit kann es Rechenleistung für höchste Ansprüche in Wissenschaft und Forschung zur Verfügung stellen. Von der rechnergestützten Nanochemie bis zur Erdbebensimulation reicht die Palette der Aufgabenstellungen, die der Höchstleistungsrechner bewältigt. Er integriert 256 Cores.

Das neue Leibniz-Rechenzentrum in Garching bei München (im Vordergrund links der Rechnerwürfel, daneben langgestreckt Instituts- und Hörsaalgebäude. (Foto: LRZ)
Das neue Leibniz-Rechenzentrum in Garching bei München (im Vordergrund links der Rechnerwürfel, daneben langgestreckt Instituts- und Hörsaalgebäude. (Foto: LRZ)

Am Tag der offenen Tür am 15. Oktober 2006 finden Führungen sowohl durch das Institutsgebäude als auch durch den "Rechnerwürfel" des LRZ statt. Neben dem Höchstleistungsrechner können Besucher das neue Datenarchivierungssystem inspizieren. Auch die Räume, in denen der Linux-Cluster und das Herz des Münchner Wissenschaftsnetzes (MWN) ihre Dienste verrichten, sowie die Klima- und Wärmezentrale sind nur an diesem Tag für die Öffentlichkeit zugänglich.

Die Führungen finden von 10 bis 16.30 Uhr zu jeder vollen und halben Stunde und nach Bedarf statt. Außerdem steht den Besuchern das Virtual Reality Labor offen. In den Kursräumen können am PC unter anderem Autorennen gespielt und (selbstverständlich jugendfreie) Filme betrachtet werden. Einige allgemein verständliche Vorträge, zum Beispiel über Sicherheit für „Otto-Normal-PC-Benutzer ("Gefahr erkannt – Gefahr gebannt") runden das Programm ab. Einzelheiten gibt es auf der Website des LRZ.

Das Walther-Meißner-Institut für Tieftemperaturforschung in Garching. (Foto: WMI)
Das Walther-Meißner-Institut für Tieftemperaturforschung in Garching. (Foto: WMI)

Auch das ebenfalls in Garching gelegene Walther-Meißner-Institut für Tieftemperaturforschung (WMI) beteiligt sich am Tag der offenen Tür. Hier werden Tieftemperaturforschungen durchgeführt, und auch die Herstellung von flüssigem Helium für die beiden Münchener Universitäten erfolgt dort. Im Bereich der Grundlagenforschung konzentrieren sich die Arbeiten unter anderem auf die Phänomene Supraleitung und Magnetismus, die physikalischen Grundlagen der Quanteninformationsverarbeitung und die Physik niedrig-dimensionaler Systeme. (Detlef Scholz)

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