Systems: Yamahas 16fach-Brenner wird ausgeliefert

Yamahas 16x-Brenner sollen noch im November in den Handel gelangen und ab 699 Mark zu haben sein. Am Yamaha-Stand war ebenfalls zu erfahren, dass Anfang 2001 mit externen Modellen für SCSI und Firewire zu rechnen ist.

Wie bereits berichtet, gehört Yamahas 2100-Serie zu den ersten CD-Recordern, die mit variabler Drehzahl arbeiten. Das interne IDE-Modell CRW2100E und die SCSI-Variante CRW2100S werden laut Yamaha derzeit an die Distributoren ausgeliefert und sollen demnach noch im November in den Läden stehen.

Als Bulk-Version, also ohne Software, wird der CRW2100E 699 Mark kosten, ein SCSI-Interface kostet 50 Mark Aufpreis. Ebenfalls 50 Mark mehr kostet jeweils das komplette Kit, das unter anderem Adaptecs Easy CD Creator und Direct CD enthält.

Rund 150 Mark mehr als die internen Modelle sollen die externen Geräte für Firewire (IEEE 1394) und SCSI kosten.

In den Startlöchern: Yamahas interne 16fach-Brenner kommen noch im November.

Allen Modellen der 2100-Serie ist gemein, dass sie über einen 8 MByte großen Schreibcache verfügen und nach Yamahas Angaben das digitale Auslesen von Audio-CDs mit 40x beherrschen sollen. Damit wäre das "Rippen" einer 74-Minuten-CD in unter drei Minuten möglich, Daten-CDs lesen die Geräte ebenfalls mit maximal 40x. Wiederbeschreibbare CD-RWs können die neuen Brenner mit bis zu 10facher Geschwindigkeit brennen. Dafür sind jedoch spezielle Medien nötig, wie sie unter anderem Verbatim anbietet.

Neue Medien werden auch für das Beschreiben von CD-Rs mit 16fachem Tempo notwendig sein. Laut Yamaha waren erste Testläufe zwar teilweise auch mit Medien erfolgreich, die nur für 12x spezifiziert sind - dennoch sollen zeitgleich mit den neuen Brennern auch dafür voll geeignete Rohlinge auf den Markt kommen.

Wer auf die neuen Yamahas nicht warten will oder einen langsameren, dafür aber auch billigeren CD-Recorder akzeptiert, wird in unserem Test von 26 Geräten fündig. (uba/nie)