Studie: Backup ist selbstverständlich, aber ...

Eine Umfrage im Auftrag von Symantec zum Thema System- und Daten-Backup zeigt, dass Backups in praktisch jedem Unternehmen zum unverzichtbaren IT-Alltag gehören. Bei Priorität, Art und Häufigkeit gibt es jedoch deutliche Unterschiede.

Fast jedes Unternehmen, nämlich 98,5 Prozent der Befragten, berücksichtigt bei den internen Backup-Routinen Fileserver, Applikationsserver und Webserver. Gleichzeitig gaben 74,9 Prozent an, keine Desktops und 83,3 Prozent keine Notebooks in die Datensicherung mit einzubeziehen.

Wie oft?: 12,8 Prozent lieben das Risiko und zwei Prozent interessieren sich offenbar nicht dafür, ob ihre kritischen Daten gesichert werden. Quelle: Symantec

Außerdem führen 47,8 Prozent ein tägliches System-Backup durch, ihnen stehen allerdings auch 42,4 Prozent an Unternehmen gegenüber, die nur einmal pro Woche oder noch seltener regelmäßige Systemsicherungen durchführen. Dennoch gaben 67,9 Prozent an, dass sie keine Notwendigkeit für mehr Backups sehen, andere Gründe waren mangelnde Ressourcen und Beeinträchtigung der Netzwerk- bzw. Serverleistung. Abschließend sagen 88,7 Prozent, dass sie viel Vertrauen in ihre Backup-Strategie haben.

Die Datenproduktion eines einzelnen Mitarbeiters nimmt mittlerweile immer größere Umfänge an. Systematische Datenspeicherung und schneller Zugriff auf die archivierten Informationen im Ernstfall sind für Unternehmen längst zu einer Frage des wirtschaftlichen Überlebens geworden. Gleichzeitig sind IT-Leiter mit Gesetzen und Vorschriften wie Basel II und Sarbanes-Oxley konfrontiert und müssen die Datenspeicherung diesen Erfordernissen anpassen.

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