Storage-Techniken im Wettstreit

Um mit den explodierenden Datenmengen Schritt zu halten, sind leistungsfähige Speichertechniken nötig. NetworkWorld hat untersucht, wann Network-AttachedStorage-Systeme (NAS) eine bessere Performance erzielen als Storage Area Networks (SAN). Zudem verglichen wir die neuen Techniken mit lokaler Speicherung.

Von: Edwin Mier, Kenneth Percy

Es ist noch nicht allzu lange her, dass IT-Profis das Thema Storage als unkomplizierte, um nicht zu sagen uninteressante Komponente der IT-Infrastruktur abtaten. Mittlerweile hat jedoch der Trend zu dedizierten Speichernetzen mit Storage Area Networks (SAN) und Network Attached Storage (NAS) zwei neue Ansätze etabliert, die um die Gunst der Anwender streiten. Um die Leistungsfähigkeit der konkurrierenden Storage-Techniken zu beurteilen, stellte der Partner der NetworkWorld Global Test Alliance, Miercom, im Testlabor mehrere Speicherszenarien nach. Die für die Testinfrastruktur erforderlichen Komponenten steuerten der Anbieter von SAN-Switches, McData, und der Serverhersteller Compaq bei.

Die Testumgebung wurde so eingerichtet, dass sie die für File-, Web-, Video- und andere Applikationsserver typischen Datentransfers zwischen Server und Festplattenspeicher erzeugen konnte. Als Speicherziel dienten wechselweise ein lokales Festplattenlaufwerk mit SCSI-Anbindung, ein über ein Gigabit-Ethernet-LAN (Local Area Network) angeschlossenes Plattenlaufwerk eines NAS-Servers und ein über Fibre-Channel angebundenes Plattenlaufwerk in einem SAN-Festplatten-Array.

Die Effizienz von Network Attached Storage, Storage Area Networks und lokalem Speicher wurden mit drei Umgebungen ermittelt. Im NAS verbindet ein Gigabit-Ethernet-Switch den Server mit dem NAS-System.