Stereolithografie

'Wünsch dir was' im IT-Zeitalter: Der 'Ausdruck' dreidimensionaler, realer Gegenstände je nach Wunsch und Anforderung ist längst keine Fantasie mehr dank Stereolithografie und speziellen CAD-Programmen.

"Drucken" Sie sich reale Gegenstände aus, und zwar nach ähnlichen Vorgehensweisen, wie Sie bislang Wörter auf Papier drucken. Ungelogen, das ist jetzt tatsächlich möglich.

Das Verfahren nennt sich Stereolithografie. Sie können sogar auf Bestellung reale Gegenstände "ausdrucken" lassen, die dann am nächsten Tag angeliefert werden. Oder Sie kaufen sich gleich eine eigene Stereolithografie-Maschine, stellen sie im Keller auf und produzieren, wann immer Sie wollen, was immer Sie wünschen.

Sicher, es gibt ein paar Beschränkungen. Es dürfte Ihnen mit so einer Maschine schwerlich gelingen, ein funktionierendes Auto oder auch nur einen funktionierenden Kugelschreiber "auszudrucken". Ein Schachbrett mit Spielfiguren liegt allerdings durchaus im Bereich des Möglichen.

Typisches Beispiel Kaffeemaschine: Die per 3D-Druck erzeugten Teile sind lediglich mechanische Modelle ohne echte Funktion (Quelle: www.proform.ch).
Typisches Beispiel Kaffeemaschine: Die per 3D-Druck erzeugten Teile sind lediglich mechanische Modelle ohne echte Funktion (Quelle: www.proform.ch).

Die Stereolithografie schafft Gegenstände, indem sie mit einem Laserstrahl ein fotoempfindliches flüssiges Polymer, Plastik oder Harz schichtweise aushärtet (siehe unter anderen etwa das FORWISS-Projekt Micro-Stereolithografie der Universität Passau). Obwohl die Gegenstände dreidimensional und sehr solide sind, tun Stereolithografie-Maschinen also eigentlich nichts sonderlich Aufwendiges. Billig sind sie dennoch nicht.