Schlussverkauf bei Microsoft-Lizenzen

Microsoft führt ab 1. Oktober ein neues Lizenzmodell für Firmenkunden ein. Die Übergangsphase bis 28.Februar 2002 bringt Firmen in Zugzwang. Durch verpasste Fristen können sich erhebliche Nachteile ergeben.

Mit einem dicken roten Strich durch die bisherige Flut von Upgrade-Möglichkeiten hat Microsoft sein Lizenzmodell für Firmenkunden reformiert. Bei der radikalen Vereinfachung hat der Konzern aber wenig bedacht, dass der über Jahre gewachsene Vertragswust bei Unternehmen tief verwurzelt ist. Großkunden, darunter Bund und Länder, kritisierten, dass die neuen Modelle deutliche Preiserhöhungen mit sich bringen.

Vereinfachung: Microsoft streicht VUPs, CUPs und Konsorten aus dem Lizenzmodell. Das durchgestrichene Upgrade Advantage bleibt nun aber bis 28.Februar bestehen.
Vereinfachung: Microsoft streicht VUPs, CUPs und Konsorten aus dem Lizenzmodell. Das durchgestrichene Upgrade Advantage bleibt nun aber bis 28.Februar bestehen.

Microsoft hat auf die teils heftige Kritik der Kunden mit einer Verlängerung der Übergangsfristen reagiert. Statt am 1. Februar endet die Einführungsphase nun am 28.Februar. Wichtiger für Unternehmen ist, dass Microsoft das Upgrade Advantage (UA) für die Übergangsphase revitalisiert hat. In der Zeit bis 28.Februar können Kunden über die Neugestaltung ihrer Lizenzverträge und die Kosten von Upgrades nachdenken. Das sollte Unternehmen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Countdown begonnen hat.