Scenic-PCs: Zugriff per Fingerabdruck

Fujitsu Siemens hat auf einer Pressekonferenz seine neuen Scenic-PCs für Unternehmen vorgestellt, die sich insbesondere für e-Business-Anwendungen eignen sollen. Sie sind mit einem Chipkartenleser sowie optional mit einem biometrischen Zugriffsschutz per Fingerabdruck ausgestattet.

Die neue Scenic-Systemfamilie besteht aus vier Basismodellen: dem Mikrotower Scenic T, den Desktops Scenic D und Scenic S sowie dem Minitower Scenic L. Die professionellen PCs sind für den Einsatz im Büroalltag und insbesondere für e-Business-Anwendungen gedacht. Deren modulares Konzept (Baukastenprinzip) erlaube es den Kunden, die Ausstattung an die individuellen Bedürfnisse anzupassen, hieß es.

Fujitsu Siemens setzt derzeit noch vorwiegend auf Intel-Prozessoren. Zur Auswahl stehen der Celeron, der Pentium III mit Taktraten bis zu 1 GHz sowie Intels Pentium 4. Testberichte zu diesen Prozessoren finden Sie hier. Künftig will das Unternehmen auch die AMD Duron- und Athlon-CPUs in die Firmen-PCs einbauen. Wie Produktmarketingleiter Robert Eiselt auf unsere Nachfrage hin sagte, befänden sich die AMD-CPUs derzeit in der "Evaluierungsphase". Im Consumer-Bereich setzt das Unternehmen bereits AMD-Prozessoren ein.

Doppelte Kontrolle: Der Zugriff auf den Scenic S erfolgt über eine Chipkarte (der Slot befindet sich rechts) und optional über den eigenen Fingerabdruck auf der Tastatur.

Die Scenic-Modelle sind mit dem Pro-Manageability-Paket ausgestattet, das laut Fujitsu Siemens einen Einsatz in großen Unternehmensnetzwerken ermöglicht und die Verwaltung komplexer IT-Strukturen erleichtert. Unabhängig vom Betriebssystem kann der Anwender mit dem Paket auch die Temperatur seiner Rechner-CPU sowie die interne Systemtemperatur überprüfen. Anhand dieser Daten und der Vorgabe im BIOS lässt sich der Systemlüfter steuern und eine zu starke Erwärmung verhindern.

Um den sicheren Einsatz im e-Business zu gewährleisten, kommen die Scenic-PCs mit speziellen Sicherheits- und Zugriffskontrollfunktionen. Dazu gehört standardmäßig ein interner Chipkartenleser sowie optional ein Sensor, der den Fingerabdruck des jeweiligen Anwenders erkennt. So wird verhindert, dass Unbefugte auf sensible Unternehmensdaten zugreifen. Die Scenic-PCs sind ab 1. Februar erhältlich. (jma)