Routing-Spezialisten überzeugen

Multiprotocol Label Switching (MPLS) liegt im Trend. Diesmal untersuchten wir die Leistungsfähigkeit von MPLS-Routern, welche die Traffic-Engineering-Erweiterung des Resource Reservation Protocol (RSVP-TE) für MPLS unterstützen. Die zum Teil hervorragenden Ergebnisse belegen, dass diese Technik mittlerweile reif für den praktischen Einsatz ist.

Von: GABRIELE SCHRENK, CHRISTOPH LANGE

Foto:

Die Protokollfamilie Multiprotocol Label Switching (MPLS) bietet Mechanismen für die Laststeuerung, zur Unterstützung von Service Level Agreements (SLA) und zum Aufbau von Virtuellen Privaten Netzen (VPN) auf Basis des Internet Protocol (IP). Aufgrund dieser Funktionsvielfalt erfreut sich MPLS bei Service Providern immer größerer Beliebtheit.

In NetworkWorld 06/01 (22. März 2001) hatten wir mit einem Test von MPLS-Routern begonnen, die aus ATM-Switches hervorgegangen sind und zur Signalisierung das Label Distribution Protocol (LDP) beziehungsweise Constraint Based Routing LDP (CR-LDP) benutzen. Diese Geräte sprechen nach wie vor pures ATM, verlassen jedoch den ATM-Bereich und vereinbaren mit anderen MPLS-Routern auf der Grundlage von Routing-Protokollen wie OSPF und RIP, welchen Weg die Datenpakete durch das ATM-Netz gehen.