TinyMCE und CKEditor

Rechtschreibkorrektur für Web-Editoren

Die Technologiesparte des Dudenverlags bietet jetzt eine Softwarelösung an, mit der auch Texte in Webanwendungen auf die geltenden Rechtschreib- und Grammatikregeln geprüft und korrigiert werden können.

Gängigstes Mittel für die Publikation von Inhalten im Internet ist der Einsatz eines Content-Management-Systems (CMS) mit einem integrierten Web-Editor wie zum Beispiel "TinyMCE" oder "CKEditor". Die Einsatzgebiete dieser in JavaScript realisierten Editoren sind dabei keineswegs auf Homepages und Websites beschränkt, sondern erstrecken sich auch auf so unterschiedliche webbasierende Softwareanwendungen wie Intranets, Firmen-Wikis oder E-Learning-Plattformen.

TinyMCE steckt als Editor in vielen populären CMS- und sonstigen webbasierenden Anwendungen.
TinyMCE steckt als Editor in vielen populären CMS- und sonstigen webbasierenden Anwendungen.

Für das Zusammenspiel von Content-Management-Systemen und Web-Editoren hat der Dudenverlag jetzt eine eigene Korrekturlösung entwickelt, welche die Texte auf Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung, Abkürzungen, Schreibvarianten und Schreibstil prüft und - wo notwendig - korrigiert. So wird dem textlichen Wildwuchs Einhalt geboten und das eigene Image wird geschont.

Diese nicht ganz billige Lösung von Duden - der Verlag spricht von "vier- bis fünfstelligen Beträgen" - ermöglicht es mittleren und größeren Unternehmen, ihre Web-Editoren TinyMCE und CKEditor mit sogenannten Korrektor-Plug-ins auszustatten, die mit einem eigenen Server kommunizieren, auf dem die Korrekturen in Echtzeit durchgeführt und an den Editor zurückgesendet werden. (Computerwoche/mje)