Praxis-Tipps

Ratgeber: RAID-Controller optimal konfigurieren

Die RAID-Technologie ist die erste Wahl, wenn es um Ausfallsicherheit und Leistungsfähigkeit von Storage-Systemen geht. Wer die maximale Performance aus einem Controller herausholen will, muss diesen richtig konfigurieren. Wir zeigen Ihnen, welche Fallstricke auf Sie warten.

Aus professionellen Rechnersystemen sind RAID-Controller nicht mehr wegzudenken. Müssen Daten schnell und zuverlässig gespeichert werden oder abrufbar sein, ist der Einsatz eines RAID-Controllers nicht nur sinnvoll, sondern Pflicht. Als Option bieten die Hersteller Controller mit Cache-Speicher an. Diese besitzen zusätzlichen Speicher auf der Steckkarte, um die Daten zwischen Festplatte und Controller zwischenzuspeichern.

Produktvielfalt: Die Hersteller von RAID-Controllern stellen Anwendern Produkte für verschiedene Speichertechnologien wie SATA oder SCSI zur Verfügung.
Produktvielfalt: Die Hersteller von RAID-Controllern stellen Anwendern Produkte für verschiedene Speichertechnologien wie SATA oder SCSI zur Verfügung.

Der Vorteil einer solchen Lösung besteht in einem hohen Performance-Gewinn, da die Daten je nach Anwendung nicht erst von der Festplatte gelesen werden müssen, sondern im schnellen Cache-Speicher zur Verfügung stehen. Um diesen “Buffer“ optimal zu nutzen, bieten die RAID-Controller diverse Konfigurationsmöglichkeiten - so genannte Policies - wie “Write Back“, “Write Through“, “Adaptive Read“ oder “Read Ahead“. Wer hier die falschen “Settings“ vornimmt, verzichtet ungewollt auf bis zu 50 Prozent seiner Storage-Performance.

Unser Praxis-Beitrag erläutert anhand eines RAID-Controllers von LSI und Adaptec, welche Optionen diese Geräte dem Anwender bieten und was sie bedeuten. Zusätzlich zeigen wir auf, welche Leistung die verschiedenen Einstellmöglichkeiten bringen. Weitere Informationen über die RAID-Technologie liefern wir Ihnen in unserem detaillierten Grundlagen-Artikel “RAID im Überblick“.