Open Source Emulator und Virtualisierer: QEMU für Windows mit grafischer Benutzeroberfläche installieren

QEMU ist ein Virtualisierungsprogramm, das für die Kommandozeile konzipiert wurde. Aufgrund seiner Quelloffenheit existieren aber etliche Tools und Anpassungen für die Software. So lässt sich QEMU nicht nur unter Linux, sondern auch unter Windows mit einem grafischen Frontend bedienen.
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Vorkenntnisse:
Funktioniert mit: QEMU Manager 7
Foto: McIek_shutterstock

01Informationen und Download des QEMU Managers

Ein solches Hilfsprogramm ist der QEMU-Manager. Er verfügt über eine GUI, sodass sich virtuelle Betriebssysteme mit wenigen Mausklicks konfigurieren und verwalten lassen. Den QEMU-Manager können Sie zum Beispiel von dieser Seite herunterladen. Im Komplettpaket ist ebenfalls der Beschleuniger KQEMU enthalten, der unter Windows 7 stabil läuft, ab Windows 8.x aber möglicherweise Probleme verursacht.

02QEMU installieren

Nach dem Download rufen Sie die Setup-Datei auf. Das folgende Prozedere unterscheidet sich nicht von der üblichen Installation von Windows-Programmen - einfach den Anweisungen des Assistenten folgen. Zum Schluss können Sie den QEMU-Manager direkt aus dem Setup-Wizard heraus starten.

03Erste Einstellungen vornehmen und KQEMU aktivieren

Bevor Sie zur Oberfläche gelangen, erhalten Sie aber die Gelegenheit, noch einige Einstellungen vorzunehmen. So lässt sich unter Advanced Options, die standardmäßig nicht aktiviert sind, die Unterstützung für KQEMU einschalten - eine aus Performance-Gründen empfehlenswerte Maßnahme.

(hal)