Preiserhöhung: Xbox kostet doch 479 Euro

Der Preiskampf um die Xbox ist vorerst beendet. Die zur Metro-Gruppe gehörenden Händler wie Media Markt verlangen nach dem anfänglichen Kampfpreis von 399 Euro nun ebenfalls die von Microsoft empfohlenen 479 Euro.

Das Scharmützel der großen Elektronik-Märkte hat einige glückliche Käufer hinterlassen, die nun behaupten können, 80 Euro "gespart" zu haben. Für etliche kleinere Händler dürfte der Preiskampf weniger erfreulich gewesen sein. Die potenzielle Käuferschar muss sich mindestens bis zur nächsten Preissenkung über das verpasste Schnäppchen ärgern.

Vorher - nachher: Statt des "sensationellen" Einführungspreises gilt jetzt - ein dickes Ei - die Preisempfehlung von Microsoft.

Ob Metro auf Druck von Microsoft reagiert hat, ist nicht bekannt, aber anzunehmen. Dem Software-Konzern dürfte aus Gründen der Kunden- und Händlerzufriedenheit sehr daran gelegen sein, dass die Käuferschar möglichst gleiche Konditionen bekommt. Schließlich will man die Xbox flächendeckend vertreiben, ohne dass Kunden wegen einer unterschiedlichen Preisgestaltung zögern oder verärgert sind. Neben Media Markt haben auch andere Händler - wie Alternate - ihre Xbox-Preise nach oben korrigiert. (uba)