Platform Conference: NVIDIAS mobiler NV-17

Zum GeForce4 schweigt NVIDIA noch. Den neuen NV-17M für Notebooks kann man in San Jose aber schon bewundern. Er steckt in einem cleveren Package, das Grafikchip und Speicher vereint.

Für seine nächste Generation von 3D-Beschleunigern für Notebooks hat sich NVIDIA einiges vorgenommen. Ganze fünf Mal schneller als der GeForce2 Go soll der unter dem Codenamen "NV-17M" entwickelte Chip werden, und dabei auch deutlich weniger Strom und Platz verbrauchen als sein Vorgänger.

Das letzte Ziel hat NVIDIA auf jeden Fall erreicht, denn in einem neuen Packaging setzt man den Grafikchip zusammen mit dem Speicher auf ein Modul. Dieses ist genauso groß wie ein GeForce2 Go ohne Speicher.

Alt und neu: Oben ein GeForce2 Go, rechts ein NV-17M mit 32 MByte, unten mit 64 MByte.

Anbieten will NVIDIA das neue Modul in zwei Varianten: Mit 32 MByte Speicher, der über einen 64 Bit breiten Bus angebunden ist, und mit 64 MByte mit 128 Bit breitem Bus. In der letzteren Konfiguration wandert der Grafikchip auf die Unterseite des Moduls.

Tiefergelegt: Bei 64 MByte Grafikspeicher im Notebook muss das Die des NV-17M auf die Unterseite des Moduls.

Die Wärme will NVIDIA über die BGA-Verbindungen vor allem über das Mainboard des Notebooks abführen. Bei 64 MByte Speicher kommt zusätzlich für den Speicher ein Heatspreader zum Einsatz, der auf den Fotos entfernt wurde. Das neue Packaging will NVIDIA auch bei der nach dem NV-17M kommenden Chipgeneration pinkompatibel halten.

Der NV-17M wird zusammen mit dem GeForce 4 (NV-25) am 5. Februar vorgestellt. Gerüchten zufolge soll Toshiba zeitgleich ein Notebook mit der neuen Grafiklösung ankündigen. (nie)