Palm m105 ab Mitte März in Deutschland

Jetzt ist es offiziell: Palm hat heute auf einer Pressekonferenz in München sein neues PDA-Modell m105 vorgestellt. Der Palm m105 steht ab sofort in den USA in den Regalen. Ab Mitte März wird er in Deutschland zu einem Preis von 528 Mark erhältlich sein.

Damit bestätigen sich die Gerüchte, die sich in letzter Zeit auf verschiedenen Webseiten um das neue Gerät rankten. Auch die dort genannten technischen Details und der Lieferumfang stimmen mit den offiziellen Palm-Informationen überein. Der Palm m105 ersetzt den inzwischen eingestellten Palm IIIxe und basiert auf der Technik des Palm m100, bringt aber mit 8 MByte einen viermal so großen Arbeitsspeicher mit.

Ab Mitte März in Deutschland: der Palm m105.

Das Betriebssystem Palm OS 3.5 sitzt beim m105 in einem nicht flashbaren 2 MByte großen ROM. Das heißt: Das Betriebssystem lässt sich nicht updaten. Zum Lieferumfang des Palm m105, der wie der Palm m100 ein kleineres Display als die üblichen PDAs besitzt, gehört auch das Mobile Internet Kit für den mobilen Zugriff auf Internet und E-Mail.

Das Mobile Internet Kit enthält den E-Mail-Client Multi-Mail und einen WAP-Browser. Es unterstützt auch die von Palm entwickelte Web-Clipping-Technologie, die unter anderem Grafiken aus HTML-Seiten filtert und dadurch Internetseiten für den kleineren Bildschirm der PDAs optimiert. Unter Palm.Net gibt es derzeit über 400 Web-Clipping-Angebote. Dazu gehören unter anderem Informationen wie Wetterbericht, Börsenkurse oder Freizeittipps.

Der m105 ist der erste Palm-PDA, der das Mobile Internet Kit mitliefert. Die Softwarelösung schlägt ansonsten mit knapp 70 Mark zu Buche. Anders als beim m100 liefert Palm bei seinem neuen Gerät auch eine Dockingstation mit. Außerdem gibt es für den Palm m105 19 verschiedenfarbige Gehäuse-Frontplatten. Mit dem bunten Design spricht Palm vor allem Einsteiger und modebewusste Anwender an. Die Idee der wechselbaren Oberschalen ist seit Jahren bei Handys schon sehr erfolgreich.

Einen Vergleichstest der Farb-PDAs Palm IIIc und Visor Prism finden Sie hier. Näheres zu Trends und Technologien im Markt der mobilen Minirechner lesen Sie in unserem Report PDA-Technologien für die Zukunft. (jma)