OpenOffice 2: Release Candidate steht bereit

Die Entwickler der freien Office-Suite OpenOffice.org haben den Release Candidate der Version 2 veröffentlicht. Enthalten ist das Open-Document-Format, eine verbesserte Unterstützung von MS-Office-Dokumenten und Macros sowie das neue Datenbankmodul Base.

Aktuell steht der Release Candidate von OpenOffice 2 auf der Homepage des Projekts zum Downloaden bereit. Bereits bei der Installation fällt das neue Design des Programms auf, optisch und vom Aufbau der Menüs erinnert die Software an die Konkurrenz aus Redmond.

Aktuell: Der Release Client orientiert sich optisch an MS Office und bringt eine Menge Änderungen unter der Haube mit.
Aktuell: Der Release Client orientiert sich optisch an MS Office und bringt eine Menge Änderungen unter der Haube mit.

Eine der wichtigsten Neuerungen erkennt man allerdings nicht auf den ersten Blick. OpenOffice 2 setzt komplett auf den Dokumentstandard „Open Document“. Dieser besagt, dass sämtliche Inhalte eines Dokuments im XML-Format gespeichert und per ZIP gepackt werden. Durch dieses Verfahren entsteht ein einheitliches Dateiformat. Der große Vorteil ist, dass die Dokumente mit verschiedenen Programmen bearbeitet werden können, ohne dass Layout, Bilder oder Makros zerstört werden.

Vielfältig: Neben dem hauseigenen Open Document unterstützt OpenOffice eine große Anzahl an Dateiformaten.
Vielfältig: Neben dem hauseigenen Open Document unterstützt OpenOffice eine große Anzahl an Dateiformaten.

Neben OpenOffice unterstützen größtenteils Open-Source-Programme wie Scribus, AbiWord oder KOffice das Format. Allerdings wächst auch die Akzeptanz bei kommerziellen Herstellern. Prominentester Unterstützer ist beispielsweise IBM Workplace. Microsoft wird das Format nicht unterstützen und erstellt für das kommende Office 12 lieber ein eigenes XML-Dateiformat. Mehr Informationen zu Open Document finden Sie auf der Seite der OASIS.