NVIDIA stellt GeForce 6200 mit TurboCache vor

Grafikchiphersteller NVIDIA erweitert mit dem GeForce 6200 TC (Codename NV44) sein Produktportfolio der PCI-Express-Chips im Entry-Level-Bereich. Der Debütant bietet alle Features der GeForce-6-Familie - abgesehen von SLI-Technologie.

Ein Novum ist die so genannte TurboCache-Technologie (TC). Diese erlaubt es dem Grafikchip, über eine Memory-Management-Unit und den PCI-Express-Bus inklusive Mainboard-Chipsatz dynamisch Systemhauptspeicher zu reservieren. Damit kann die Grafikeinheit direkt Rendering- oder Texturing-Aufgaben im Hauptspeicher erledigen. Vorteil dieser Methode: Der teure Onboard-Grafikspeicher kann reduziert werden, um den Herstellern Kosten zu sparen.

NVIDIAs Buget-Modell: Karten mit dem Grafikchip GeForce 6200 TC schonen das Budget und sollen dennoch über genügen Grafikleistung verfügen. Quelle: NVIDIA

Der GeForce 6200 TC unterstützt 350 MHz schnellen 16, 32 oder 64 MByte DDR-Grafikspeicher. Maximal kann der Chip 128 MByte Grafik- und Systemhauptspeicher verwalten. Die Speicherbusbreite beträgt 64 Bit im Dual-Channel-Betrieb und 32 Bit im Single-Channel-Modus. Der Hersteller gibt eine maximale Bandbreite (PCI Express plus Grafikspeicher) von 13,6 GByte/s an.

Blockdiagramm: Das Bild veranschaulicht die prinzipielle Funktionsweise der TurboCache-Technologie. Quelle: NVIDIA

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