NVIDIA bringt GeForce FX 5900

NVIDIA stellt heute den Grafikchip GeForce FX 5900 vor. Das künftige Flaggschiff ist eine Weiterentwicklung des GeForce-FX-5800-Grafikprozessors. Der Neuling soll dem Konkurrenten ATI RADEON 9800 Pro Paroli bieten.

Nachdem der GeForce FX 5800 im Vergleich mit der ATI-Konkurrenz eher enttäuschte, legt NVIDIA mit dem GeForce 5900 nach. Der Grafikprozessor ist wie sein Vorgänger GeForce FX 5800 in 0,13-µm-Technologie gefertigt. Zu der wichtigsten Innovation des GeForce FX 5900 zählt der 256-Bit-breite Speicherbus. Der Vorgänger GeForce FX 5800 musste sich mit 128 Bit begnügen.

Grafikkarten mit der Ultra-Version des Grafikchips sollen nach NVIDIAs Spezifikationen den Core mit 450 MHz und den Speicher mit 425 MHz (850 MHz DDR) takten. Daraus resultiert eine theoretische Speicherbandbreite von 27,2 GByte/s (Basis: 1000). Demgegenüber stehen die RADEON 9800 Pro mit einer Speichertransferrate von 21,8 und die GeForce 5800 Ultra mit 16 GByte/s.

Grafikkarten mit einem Standard-5900-Chip oder einer Value-Version des Grafikprozessors sind mit maximal 128 MByte DDR-SDRAM bestückt, zusätzlich arbeiten sie mit geringerer Taktfrequenz.

Weitere neue Features des GeForce 5900 sind die überarbeitete CineFX-Engine und eine laut NVIDIA verbesserte Antialiasing-Technologie. Mit der CineFX-2.0-Engine soll laut NVIDIA die Leistung für Gleitkomma-Berechnungen der Pixel-Shader verdoppelt worden sein.

Zusätzlich implementierte der Hersteller die so genannte UltraShadow-Technologie. Sie soll die Rechenleistung bei Schatteneffekten reduzieren. Auch das neue Kantenglättungsverfahren "NVIDIA Intellisample HCT" soll bei aktiviertem Antialiasing Performance-Vorteile in entsprechenden Anwendungen bringen. Dies erreicht der GeForce 5900 durch optimierte Algorithmen zur Berechnung der Farb-, Textur- und Z-Datenkompression.

Grafikkarten mit dem GeForce FX5900 Ultra und 256 MByte DDR-SDRAM sind laut NVIDIA ab Juni zu einem Preis von zirka 499 Euro zu haben. Zeitgleich sind Karten mit dem GeForce FX 5900 und 128 MByte DDR-SDRAM für etwa 399 Euro im Handel erhältlich. Zur serienmäßigen Ausstattung gehören eine DVI-, eine VGA- und eine TV/VIVO-Schnittstelle. Die Sparvariante GeForce FX5900 Value kostet zirka 299 Euro und ist mit 128 MByte Speicher bestückt. Erhältlich ist sie ab Juli.

Demnächst erhältlich: Grafikkarten mit dem neuen NVIDIA-Flaggschiff GeForce FX 5900 Ultra sollen etwa 499 Euro kosten.

Benchmarks der ersten FX-Generation finden Sie hier. (hal)

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