Neue Power Macs mit Dual-Prozessoren

Apple hat seine Power Mac-Reihe überarbeitet und alle drei Modellen mit Dual-Prozessoren ausgestattet. Der kleinste Power Mac arbeitet nun mit zwei G4-CPUs (867 MHz), das mittlere Modell treiben zwei Motorola-Chips mit 1 GHz-Taktrate und das neue Spitzenmodell vereint zwei 1,25-GHz-CPUs in sich.

Bei einer bloßen Erhöhung der Prozessor-Geschwindigkeit hat Apple es nicht belassen, sondern setzt wie im Xserve DDR-SDRAM ein, berichtet die Macwelt. Während das neue Spitzenmodell mit 2 MByte L3-Cache bei 500 MHz arbeitet, verfügen die beiden andern Modelle über einen 1 MByte großen L3-Cache. Apple verspricht damit eine Transferrate von bis zu 2,7 GByte/s, 18 Milliarden Fließkommaberechnungen pro Minute sollen möglich sein. Der Takt des Systembusses beträgt beim kleinsten Rechner 133 MHz, die beiden anderen arbeiten mit 167 MHz.

Power Mac im neuen Glanz: Apple rüstet seine Flaggschiffe ab sofort mit Dual-Prozessoren aus, wie im geöffneten Zustand zu sehen.

Apple hat den Power Macs auch ein neues Gehäuse spendiert. Bei dem sind die Lautsprecher oben platziert und hinter einer neuen Blende, an der auch der Einschaltknopf angebracht ist, ist Platz für zwei optische Laufwerke. Serienmäßig eingebaut ist ein Superdrive in den beiden Top-Modellen, im kleinsten Power Mac steckt ein CD-RW/DVD-Combo-Laufwerk. Neben einem zweiten Laufwerk sollen bis zu vier Festplatten im Gehäuse Platz finden. Standardmäßig sind Platten mit Kapazitäten von 60, 80 und 120 GByte eingebaut. Bis zu 2 GByte RAM lassen sich in die neuen Power Macs einbauen, 512 MByte bringt das größte Modell mit, in den beiden anderen stecken 256 MByte-Riegel.

Für die Bildausgabe sorgt im 867er die Grafikkarte GeForce 4 MX von Nvidia mit 32 MByte Videospeicher, die beiden größeren Modelle sind mit der ATI Radeon 9000 Pro mit 64 MByte Videospeicher ausgestattet. Alle Modelle verfügen über separate DVI - und ADC-Ausgänge zum gleichzeitigen Ansteuern von zwei Monitoren.

Als Systemsoftware hat Apple den Jaguar, Mac-OS X 10.2, vorinstalliert und liefert das klassische Mac-OS 9.2.2 mit dazu. Im US-Apple-Store kosten die drei Rechner 1699 US-Dollar, 2499 US-Dollar und 3299 US-Dollar. (Macwelt/uba)

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