Netzwerke ausfallsicher konzipieren

Für die Ausfallsicherheit der Netzwerkinfrastruktur spielt das Design eine entscheidende Rolle. Neben teuren Hochverfügbarkeitslösungen gibt es auch Konzepte, die bereits für wenig Geld einen guten Schutz bieten.

Zuverlässige Netzwerkverbindungen sind für Unternehmen aller Größenordnungen sehr wichtig. Sie stellen sicher, dass der Zugriff auf die Geschäftsdaten immer möglich ist - egal ob diese auf dem Server, dem Storage-System oder den Mitarbeiter-PCs liegen.

Spielt Geld nur eine untergeordnete Rolle, dann lässt sich eine hohe Verfügbarkeit dadurch erreichen, dass man alle Netzwerk-Komponenten mindestens doppelt ausgelegt. Dies bietet zudem den Vorteil, dass sich Wartungsarbeiten an Switches und Routern vornehmen lassen, ohne den Netzbetrieb zu unterbrechen.

Doppelt hält besser: Wer die Kosten nicht scheut, kann sich durch eine doppelte Auslegung der Netzwerkkomponenten vor Hardware-Ausfällen schützen.
Doppelt hält besser: Wer die Kosten nicht scheut, kann sich durch eine doppelte Auslegung der Netzwerkkomponenten vor Hardware-Ausfällen schützen.

Um sich darüber hinaus vor Katastrophen wie Bränden, Erdbeben oder Flugzeugabstürzen zu schützen, unterhalten die meisten Großunternehmen geografisch getrennte Ausweichrechenzentren. Für kleinere und mittelständische Unternehmen kommen solche IT-Infrastrukturen aber aufgrund der damit verbundenen hohen Kosten meist von vornherein nicht in Frage.

Wir beschäftigen uns deshalb in diesem Beitrag mit Technologien und Netzwerk-Designs, die bereits zu vergleichsweise niedrigen Kosten ein hohes Maß an Ausfallsicherheit bieten.