NEC bringt Notebook mit Transmeta-Chip

Transmeta hat mit NEC neben Sony und Fujitsu einen weiteren großen Notebook-Hersteller von seinem neuen Strom sparenden Prozessor überzeugen können. Mit dem LaVie MX, das am heutigen Dienstag in Japan vorgestellt wird, bringt NEC ein Notebook mit 600-MHz-Crusoe-CPU auf den Markt.

Der Neuzugang der LaVie-Serie misst 10,4x8,3 Zoll, kommt mit einer 20 GByte Festplatte, 128 MByte SDRAM und 10,4 Zoll TFT-Display. Elf Stunden Betriebszeit soll die Stromspartechnik des Crusoe dem Notebook ermöglichen, wobei NEC keine Angaben zu Akkus und Auslastung macht. Preise und Verfügbarkeit sind in den spärlichen Vorabinformationen ebenfalls nicht enthalten.

LaVie MX mit Crusoe-Chip: NEC hat sich wie Sony und Fujitsu dazu entschlossen, die Transmeta-CPU zu verbauen.

Mit Sony (Vaio C1 VE), Fujitsu (FMX Biblo Loox S/T) und NEC als Partner hat Transmeta inzwischen einen festen Platz im Notebook-Geschäft. Hitachi und IBM haben ebenfalls vor, Notebooks mit dem Crusoe zu bringen und haben bereits Studien gezeigt. Nur Toshiba zögert noch. Es gebe keinen Grund, unter den Ersten zu sein, die ein Transmeta-Notebook auf den Markt bringen, hieß es von Toshiba bei der Präsentation neuer Notebooks Ende September in München. Der Crusoe stehe aber unter Beobachtung.

Informationen zur Technologie des Crusoe finden Sie im Report Transmeta-Crusoe im Detail. (uba)