Muskelpaket mit kleinen Macken

Der Optiswitch-800F des israelischen Herstellers Nbase-Xyplex koppelt Workgroups mit intensivem Datenaufkommen an den hausinternen Backbone oder kleine bis mittelgroße LANs an ein Citynetz. Das sehr flexibel konfigurierbare Gerät hatte im Testlabor von NetworkWorld Gelegenheit, seine Stärken unter Beweis zu stellen. Herbert Almus, Roya Marzbanvishka, Christoph Hammerschmidt
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Mit dem Optiswitch-800F hat Nbase-Xyplex die Produktfamilie Optiswitch 800F um einen modularen Switch ergänzt, der durch überdurchschnittliche Flexibilität glänzt. Das Gerät arbeitet ausschließlich auf Layer 2, es identifiziert die Netzteilnehmer also anhand der MAC-Adressen im Gegensatz zu den IP-Adressen, die in Layer-3-Geräten verwendet werden.

Das Chassis des Geräts ist erst seit Dezember auf dem Markt und somit brandneu. Von anderen Mitgliedern der Produktfamilie unterscheidet es sich durch seine stärkere Stromversorgung, die für die Bestückung mit Glasfasermodulen erforderlich geworden war. Diese Module bieten gegenüber ihren kupferbasierenden Pendants eine höhere Reichweite, nämlich bis zu 60 Kilometer für Gigabit-Ethernet und bis zu 110 Kilometer für Fast Ethernet. Die Möglichkeit, einen Switch mit hoher Portdichte für weitreichende Fast-Ethernet- und Gigabit-Ethernet-Verbindungen auf Basis von Glasfaserleitungen zu konfigurieren, stellt denn auch das Alleinstellungsmerkmal dieser Maschine dar. Unser Testgerät war indessen "nur" mit Kupfermodulen bestückt. Für den Test ist das bedeutungslos, denn hinsichtlich ihrer Performance unterscheiden sich Glasfaser- und Kupfermodule nicht. Die getesteten Baugruppen sind seit dem vergangenen Sommer auf dem Markt und damit immer noch aktuell genug für einen Test.