MS zeigt Speichertechnologie für .NET Server

Microsoft hat bei der MEC 2002 mit Volume Shadow-Copy Service (VSS) und Virtual Disk Service (VDS) Speichertechnologien demonstriert, die Bestandteil des .NET Server 2003 sind.

Wie gewohnt hat sich Microsoft für die Präsentation bei der hauseigenen MEC 2002 die Unterstützung der Hardware-Hersteller für seine Technologie versichert. Brocade, Dell, EMC, Fujitsu, HP, Hitachi, IBM, NEC und Unisys gehören unter anderen zum Kreis derjenigen, die laut Microsoft bereit sind, Speicherprodukte mit für VDS und VSS anzubieten.

VSS in Aktion: Ältere Versionen der Dateien lassen sich ebenfalls anzeigen.

Beide Technologien sind Bestandteil des überarbeiteten Dateisystems im .NET-Server. Mit dem Volume Shadow-Copy Service sollen sich zum Beispiel Backups und Recovery-Dateien erstellen lassen, ohne die Performance des laufenden Systems spürbar zu beeinflussen. Laut Microsoft gelingt dies, weil VSS sich in die jeweiligen Anwendungen integriert und gleichzeitig die Speicherhardware koordiniert. Mit dem Restore-Feature von VSS sollen sich dann auf einfache Weise ältere Dateiversionen ansehen und wiederherstellen lassen.

VDS dient der Konfiguration von Laufwerken, sei es eine einzelne Platte oder ein SAN . Microsoft stellt dafür über VDS ein Interface zur Verfügung. Beide Technologien zusammengenommen können die Kosten beim Einrichten und Pflegen von Speicherlösungen deutlich senken, glaubt Microsoft. Informationen zum Thema und eine Beschreibung des VSS finden Sie im Testder RC1 von .NET Server. (uba)