Microsoft PDC: Neue Details zu Vista

Mit seiner Keynote hat Bill Gates Microsofts wichtigste Veranstaltung des Jahres, die Professional Developers Conference (PDC, 13. bis 16. September) in Los Angeles eröffnet. Dabei beschrieb er das Mantra, unter dem die zukünftige Windows-Version Vista stehen wird: Connectivity, sowohl zwischen verschiedenen Software-Systemen wie auch zwischen Menschen.

Gates rief die versammelten Software-Entwickler in seiner eher allgemein gehaltenen Rede auf, großartige neue Software für Windows Vista zu schreiben. Dabei betonte er, jetzt sei eine Zeit großer Chancen für die Menschen, die Software entwickeln.

Konkreter wurde dann Jim Allchin, Group Vice President der Microsoft Platform Group. In seiner zweistündigen Präsentation auf der PDC fasste er die wesentlichen Features von Windows Vista und dem neuen Office 12 Release zusammen. Vista und Office 12 sollen beide in der zweiten Hälfte 2006 herauskommen. Allchin zeigte sich zuversichtlich, dass Vista diesen Termin einhalten wird. „Wir haben ein komplettes Reengineering unseres Software-Engineering-Prozesses gemacht und sind daher absolut sicher, dass wir den Termin halten können“, sagte Allchin. Alle Teilnehmer der PDC werden den aktuellen Build 5219 von Vista bekommen und es wird monatliche Community Technology Preview (CTP)-Versionen für alle TechNet- und MSDN-Abonnenten geben.

Aufgepeppt: Office 12 arbeitet mit neuen und deutlich mehr Icons.
Aufgepeppt: Office 12 arbeitet mit neuen und deutlich mehr Icons.

Allchin betonte, Microsoft habe große Anstrengungen unternommen, dass unter Vista der Benutzer nicht mehr als Administrator angemeldet sein muss, um vernünftig arbeiten zu können. Er rief die Entwickler auf, auch bei der Entwicklung ihrer Software darauf zu achten, dass diese, soweit sinnvoll, keine Administratorrechte benötigt, um zu laufen.