Microsoft C# 3.0: LINQ führt C# mit SQL zusammen

Anders Hejlsberg, Architekt der Programmiersprache C#, stellte heute auf der PDC in Los Angeles das LINQ (.NET Language Integrated Query)-Projekt für C# 3.0 vor.

Hinter LINQ verbirgt sich ein revolutionärer Ansatz: die Zusammenführung des objektorientierten Programmierparadigmas von klassischen Programmiersprachen wie C# mit der Welt von SQL. Die meisten Software-Entwickler, die ernsthafte Unternehmensapplikationen schreiben, müssen sich heute in beiden Welten zurechtfinden. Meist sind große Mengen Code zu schreiben, um die von der Datenbank gelieferten Tabellen mit den eigenen Datenobjekten zu verbinden. Der SQL-Code steht dabei heute als Fremdkörper im ansonsten objektorientierten Programmcode.

Dies soll mit C# 3.0 vollständig anders werden. Queries werden dann ebenso vollwertige Sprachkonstrukte, wie es if-Abfragen oder for-next-Schleifen jetzt sind. Dabei wird die zukünftige Version all die typischen SQL-Schlüsselwörter wie Where, OrderBy oder Select kennen.

Anders Hejlsberg: „LINQ ist kein Ersatz für ADO.NET 2.0, sondern etwas völlig Neues.“
Anders Hejlsberg: „LINQ ist kein Ersatz für ADO.NET 2.0, sondern etwas völlig Neues.“

Hejlsberg unterstrich, dass LINQ keinen Ersatz für ADO.NET 2.0 darstelle, sondern etwas völlig Neues sei. Wie Clemens Vasters betonte, bedeute C# 3.0 in seinen Augen eine ähnlich tief greifende Revolution der Software-Entwicklung, wie es der Übergang von der prozeduralen zur objektorientierten Programmierung gewesen sei. (Ulrich Pröller/mec)

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