Lego öffnet Zugang zur Firmware von Mindstorm NXT

Zusätzlich sind Software, Hardware und Bluetooth Developer Kit verfügbar. Damit lassen sich die Lego-Roboter per Handy fernsteuern.

Schon im Vorfeld der Veröffentlichung von Mindstorm NXT erfreut Lego die Fans mit der Nachricht über eine für das Unternehmen ungewöhnliche Open-Source-Strategie. Seit mehreren Monaten läuft ein Test mit 114 Entwicklern, der auf Einladungsbasis stattfand.

Bald mit eigener Software steuerbar: Ein Roboter aus der Produktreihe Mindstorm NXT von Lego.
Bald mit eigener Software steuerbar: Ein Roboter aus der Produktreihe Mindstorm NXT von Lego.

Diese sollen später Bücher und Software für Legos Consumer-Robotics-Produkte auf den Markt bringen und so die Endkunden weiter unterstützen. Das angekündigte Software Developer Kit enthält nicht nur die Beschreibung der Treiber-Schnittstelle, sondern auch die zur Entwicklung von Applikationen benötigten Module und Werkzeuge. Analog dazu liefert das Hardware Developer Kit Informationen zum verwendeten 6-Draht-Bus. Es soll vor allem externe Anbieter dazu bewegen, zusätzliche Sensoren und Module für Mindstorm NXT zu entwickeln. Das Bluetooth Developer Kit schließlich beschreibt das vom NXT-Prozessor verwendete Bluetooth-Protokoll und erlaubt so die Entwicklung von Fernsteuerungen oder Schnittstellen zu anderen Bluetooth-fähigen Geräten wie Mobiltelefonen und PDAs. (Stefan Rubner/mha)

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