Kombinierte Kraft

Mehr Leistung für das Netz und die Möglichkeit, die Infrastruktur des Netzwerks schnell zu erweitern - das gehört zu den Versprechen so genannter "Stackable Switches". Doch können solche Lösungen mit "Stand-alone"-Geräten mithalten? Vier Layer-2-Switches der Firma D-Link stellten sich in unserem Testlabor dieser Herausforderung.

Von: H. Almus, Inti Florez-Brandel, Frank-M. Schlede

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Für unsere Testreihe standen uns dieses Mal insgesamt vier Switches des Anbieters D-Link zur Verfügung. Der Hersteller ist den meisten Anwendern wohl eher als Lieferant für ISDN-Terminaladapter oder andere Geräte aus dem SOHO-Bereich (Small Office/Home Office) bekannt, kann aber mit seinen Geräten für die Netzwerkinfrastruktur auch Lösungen für den professionellen Bereich anbieten. Die in diesem Test zum Einsatz kommenden reinen Layer-2-Switches gehören ganz eindeutig zu dieser Kategorie. Drei der hier verwendeten Geräte können über eine SCSI-2-Schnittstelle miteinander verbunden werden und bilden dann einen so genannten Stack. Diese Kombination von Switches stellt dann eine Kapazität von 68 Ports (erweiterbar auf 94) zur Verfügung. Dabei handelt es sich um 10/100-Base-TX-Ports. Das vierte Gerät, das von uns bei diesem Test eingesetzt wurde, ist ein reiner "Stand-alone"-Switch, der mit seinen vier 1000-Base-SX für den Einsatz im Backbone prädestiniert ist.

Zwei unterschiedliche Modelle kamen bei unserem Stack zum Einsatz: das Modell D-Link DES-3624i und das Modell DES-3624. Der Switch 3624i besitzt für das Stacking eine Schlüsselrolle, da er die "Master"-Rolle übernimmt. Das Gerät stellt drei SCSI-2-Schnittstellen zur Verfügung, mit deren Hilfe es möglich ist, drei weitere Geräte der Baureihe 3624 anzuschließen. Als viertes Gerät wurde dann ein Gigabit-Modell mit der Bezeichnung DES-3204 eingesetzt. Dieser Switch besaß vier 1000-Base-SX-Ports und stellt damit eine performante Verbindung des Stacks mit dem Backbone sicher.