Jbuilder 4.0 ab 28. September in Deutschland

Die neue Version bietet im Vergleich zur Vorgängerversion 3.5 eine Vielzahl von Verbesserungen und steht ab Oktober, wie derzeit die Version 3.5, als Foundation Version kostenlos zum Download bereit. Die Foundation-CD-Version soll circa 100 Mark kosten.

Der Jbuilder 4.0 basiert bei allen offiziell unterstützen Plattformen (Windows, Linux, Solaris) auf dem JDK 1.3 und soll dank der Hotspot-Technologie an Performance zulegen. Unter anderem findet die neue Version jetzt Java-Quellen leichter und erleichtert damit die Integration dieser Quellen in ein Projekt.

Ein Vielzahl von zusätzlichen Erweiterungen beim Editor (Visual Studio-Kommandos etc.), den Wizards oder der Projektverwaltung erleichtern dem Java-Programmier die Arbeit.

Um die Teamarbeit besser zu unterstützen, ist jetzt das Open Source-System CVS bereits integriert. Der Support von Clearcase, oder PVCS ist in Arbeit und soll als kostenpflichtige Erweiterung nachgereicht werden. Über eine automatisch mitlaufende History kann man die Änderungen am Quelltext verfolgen, wobei ein ebenfalls integriertes Diff-Utility den Überblick erleichtert.

Die kostenpflichtige Version "Jbuilder 4 Professional" (ca. 2000 Mark) bietet unter anderem den direkten Support von JSP- und Servlet-Erweiterungen und kommt mit einem integrierten Tomcat 3.1-Server. Wer JSP-Seiten debuggen möchte, sollte zum "Jbuilder Enterprise" greifen. Diese etwa 6000 Mark teure Edition beinhaltet zudem den Borland Application Server oder das CORBA-System VisiBroker.

Bis Ende September erhalten Schnellentschlossene bei Inprise noch Sonderkonditionen für Vollprodukte, Updates oder den Umstieg von einem Produkt eines Mitbewerbers. (Jürgen Fey/fkh)