Intels neue Centrino-Plattform

Unter dem Codenamen Sonoma erneuert Intel seine erfolgreiche Centrino-Plattform komplett. Mit neuen Prozessoren, DDR2-Speicher und PCI Express schließt die mobile Einheit technologisch zum Desktop auf.

Die ehemals für 2004 geplante Runderneuerung der Centrino-Plattform findet nun erst im Januar 2005 statt. An der Bezeichnung Centrino ändert sich nichts, wie bisher bilden Prozessor, Chipsatz und WLAN-Modul die Basis eines Centrino-Geräts.

Die neuen Prozessoren basieren weiterhin auf dem im Mai 2004 eingeführten Dothan-Core, allerdings hebt Intel den FSB auf 533 MHz an. Nachhaltigere Veränderungen bringt die Einführung des Alviso-Chipsatzes mit sich. Dieser unterstützt PCI-Express-Grafik, damit entfällt auch in Notebooks das AGP-Interface. Darüber hinaus arbeitet der Chipsatz mit DDR2-Speicher im Dual-Channel-Betrieb zusammen. Durch die geringere Leistungsaufnahme gegenüber DDR-SDRAM eignet sich DDR2 gut für den mobilen Einsatz. In Zukunft können Festplatten per SATA im Notebook Anschluss finden. Bisher ist das Angebot an entsprechenden 2,5-Zoll-Drives allerdings dürftig. Das zur Centrino-Plattform gehörende WLAN-Modul mit 802.11a/b/g-Unterstützung hat Intel bereits 2004 vorgestellt.

Komplettpaket: Wie bisher bilden Chipsatz, Prozessor und WLAN-Modul die Centrino-Plattform.
Komplettpaket: Wie bisher bilden Chipsatz, Prozessor und WLAN-Modul die Centrino-Plattform.

Wie schon bei Einführung des Pentium M auf Dothan-Basis soll auch die komplett neue Plattform bei höherer Performance keine deutlichen Abschläge in der Laufzeit mit sich bringen. Das gilt insbesondere für die im Business-Segment beliebten Notebooks mit integrierter Grafik - obgleich mit dem Alviso-Chipset eine neue integrierte Grafik-Engine Einzug in Notebooks hält.

Ausführliche Informationen zum Core und zu den Stromspar-Features des Pentium M finden Sie in dem Artikel Intel Centrino im Detail. Außerdem haben wir für Sie 15-Zoll-Business-Notebooks mit Centrino-Technologie getestet.