Intel setzt auf Forschung in Deutschland

Intel investiert in seine Forschungskapazitäten in Braunschweig, wo künftig an der Zukunft der Many-Cores gearbeitet wird. Das neue „Intel Germany Research Center“ wurde von Intel-CTO Rattner und Ministerpräsident Christian Wulff eingeweiht.

"Der Standort Braunschweig spielt für unsere zukunftsweisenden Mehrkern-Prozessarchitekturen eine ganz zentrale Rolle", sagte Justin Rattner, Chief Technology Officer von Intel. Passend hierzu las der ebenfalls zur Einweihung des Intel Germany Research Center anwesende Ministerpräsident Wulff von seinem Zettel: "Hier in Braunschweig wird Wegweisendes erforscht. Durch die Arbeit dieses Labors werden Computerchips schneller und leistungsfähiger". Wulff habe durch seine Gespräche mit Intel heute „viel über die Many-Cores gelernt“.

Politprominenz: Intels Chief Technology Officer Justin Rattner (ganz links) wurde bei der Labor-Einweihung von Ministerpräsident Christian Wulff (ganz rechts) unterstützt. Wulff dankte Rattner für die Investitionen in seinem Bundesland.
Politprominenz: Intels Chief Technology Officer Justin Rattner (ganz links) wurde bei der Labor-Einweihung von Ministerpräsident Christian Wulff (ganz rechts) unterstützt. Wulff dankte Rattner für die Investitionen in seinem Bundesland.

Aktuell arbeiten x86-CPUs von Intel – wie auch von AMD – mit einem oder zwei Prozessorkernen. Bis zum Jahr 2015 wird es laut Intel so genannte „Many-Core“-Plattformen geben, in denen Prozessoren mit zehn bis über 100 Cores arbeiten. Damit sei der gleichzeitige Betrieb einer Vielzahl von Programmen ohne Beeinträchtigung der Geschwindigkeit möglich. "Die Spieleindustrie, die viel mit Ton- und Grafikprogrammen arbeitet, wartet zum Beispiel auf diese Entwicklung", sagte Intel-Sprecher Mike Cato während der Labor-Einweihung.