Intel-Chef Barret: 0,09 Mikron in 2003

Intel-Chef Craig Barrett hat bei einer Tele-Konferenz trotz Konjunkturflaute optimistisch in die Zukunft der IT-Branche geblickt. Gleichzeitig kündigte er an, dass Intel Anfang 2003 Chips in 0,09-Mikron-Technologie fertigen werde.

Das Internet sieht Craig Barrett weiterhin als Motor der Branche, auch wenn der zur Zeit arg ins Stottern geraten sei. Seiner Ansicht nach werden Geräte wie Smartphones für neuen Wind sorgen.

Intel selbst sei von der Krise nicht ausgenommen, sagte Barrett. Intel-Produkte für Streaming-Technologie aber auch Server-Appliances, MP3-Player und Technik-Spielzeug seien der schwachen Nachfrage zum Opfer gefallen. Zurück zum Kerngeschäft laute deshalb die Devise.

Und das Kerngeschäft heißt Chip-Technologie. Im ersten Halbjahr 2003 werde Intel den 0,09-Mikron-Prozess einführen, so Barrett. Mitte des Jahres 2002 sollen zudem sechs Intel-Fabs in 0,13-Mikron-Technik produzieren.

Für diese Entwicklungen sind Investitionen nötig. Bei der Forschung gäbe es keine Einsparungen, sagte Barrett. Im Jahr 2002 seien rund 3,9 Milliarden US-Dollar für die Entwicklung geplant. Ein Viertel davon werde man für Netzwerk-Prozessoren und drahtlose und optische Netzwerk-Technik investieren. Der Löwenanteil aber gehe in die Weiterentwicklung bestehender Produkte. Barrett machte bei der Konferenz auch deutlich, dass Intel neue Märkte in Asien erschließen will. (uba)