IFA: Panasonic zeigt Videorecorder mit Festplatte

Panasonic hat auf der IFA mit dem NV-HDB1 einen Videorecorder vorgestellt, der die Daten nicht auf Kassetten oder DVDs speichert, sondern auf eine interne 80-GByte-Festplatte. Durch MPEG2-Kompression sollen 45 Stunden Film auf die Platte passen.

Bei dem speziell formatierten Hard-Disc-Modell handelt es sich um eine Panasonic-Eigenentwicklung, die mit Eckdaten gängiger EIDE- oder SCSI-Festplatten aufwarten kann: Sie läuft mit 7200 U/Min und verfügt über 2048 KByte Cache. Die Videodaten gelangen über eine IEEE-1394-Verbindung auf die Festplatte.

MPEG2-Komprimierung: Der Videorecorder NV-HDB1 von Panasonic speichert bis zu 45 Stunden Film auf eine Festplatte.

Der NV-HDB1 ist mit einer so genannten Timeslip-Funktion ausgestattet, die gleichzeitiges Aufnehmen und Wiedergeben von Aufzeichnungen ermöglicht. Mit einer horizontalen Bildauflösung von 500 Linien arbeitet die Aufnahmefunktion mit einer im Vergleich zu VHS doppelten Zeilenanzahl.

Wann und zu welchem Preis der mit einem Digital-Satelliten-Receiver ausgestattete HD-Videorecorder auf den Markt kommen soll, ist noch nicht bekannt. (mma)