IDF: ServerWorks Dual-Prozessor-Chipset für Xeon

ServerWorks hat auf dem Intel Developer Forum einen Dual-Prozessor-Chipsatz für Intels neue Xeon-Prozessoren mit Hyperthreading vorgestellt. Der Grand-Champion-LE-Chipsatz unterstützt DDR200-Speicher und konkurriert mit Intels E7500-Chipset.

Mit den Grand Champion LE adressiert ServerWorks sowohl Server als auch Workstations. Der Chipsatz unterstützt zwei Xeon-Prozessoren, die wie bei Intels E7500 über einen gemeinsamen Prozessorbus mit 400 MHz Taktfrequenz arbeiten.

Die Speicherunterstützung des GC-LE ist identisch mit der Intel-Konkurrenz. Bis zu 16 GByte an PC200-DDR-SDRAM kann der Chipsatz verwalten. Hierzu stehen dem GC-LE acht Steckplätze für Registered DIMMs zur Verfügung. Die maximale Speicherbandbreite beträgt wie beim Intel-E7500-Chipsatz 3,2 GByte/s. Der ServerWorks GC-LE verfügt ebenfalls über zwei Speicherkanäle.

Alles doppelt: Der ServerWorks Grand Champion LE Chipsatz unterstützt zwei Xeon-Prozessoren und verwendet zwei DDR-SDRAM-Speicherbusse. Insgesamt acht Registered DIMMs lassen sich dadurch einbauen.

Als besonderes Feature des GC-LE führt ServerWorks die "On-Line-Spare-Memory" Funktionalität auf: Fällt ein DIMM während des Betriebs aus, so springt sofort ein sich im Standby-Mode befindendes Speichermodul ein. On-Line-Spare-Memory beinhaltet einen 128-Bit-ECC-Algorithmus, der 16-Bit-Fehler erkennen und 8-Bit-Fehler korrigieren kann. Die Memory-Scrubbing-Logik erkennt und korrigiert Fehler, ohne dass das Betriebssystem etwas davon merkt.

Der ServerWorks Grand Champion LE besteht aus mehreren Bausteinen: Die Northbridge CMIC-LE, die Southbridge CSB5, einem oder zwei CIOB-X2 Dual-Channel-PCI-X-Controllern sowie einem optionalen CIOB-G-Baustein für AGP4X-Grafikkarten. Der AGP-Chip lässt sich anstelle des zweiten PCI-X-Controller verwenden. Durch die Möglichkeit, AGP-Grafikkarten zu unterstützen, eignet sich der Grand Champion LE auch für den Einsatz in Workstations. Intels E7500-Chipsatz kann dagegen keinen AGP-Support bieten und zielt rein auf den Servermarkt.

Die Southbridge des Grand Champion LE unterstützt einen 33-MHz-PCI-Bus, vier USB-1.1-Ports sowie zwei Ultra-ATA/100-Kanäle. Als Besonderheit unterstützt der ATA-Controller bereits RAID-0- und RAID-1 sowie hotplug-fähige Ultra-ATA/100-Festplatten. Laut ServerWorks ist der Grand Champion LE ab sofort in Stückzahlen verfügbar.

Reports, Tests und Grundlagen zum Thema finden Sie im Kanal CPU und RAM. (cvi)