IDF: Intels PCI-Express-Produkte für 2004

Intel zeigt auf dem Intel Developer Forum erste Produkte mit der neuen PCI-Express-Schnittstelle. Neben den Chipsätzen Lindenhurst und Tumwater gibt es 2004 entsprechende Bridge-Bausteine, Ethernet-Controller sowie I/O-Prozessoren.

Bei den Xeon-DP-Chipsätzen Lindenhurst und Tumwater hat Intel bereits am Mittwoch bekannt gegeben, dass sie unter anderem PCI Express unterstützen. Im Rahmen eines Presse-Roundtables auf dem Intel Developer Forum wurden weitere Details bekannt gegeben. So ermöglicht der Server-Chipsatz Lindenhurst die direkte Anbindung von Gigabit-Ethernet-Controllern und anderen Komponenten via PCI Express an den MCH. Die Workstation-Variante Tumwater verfügt zusätzlich über eine PCI-Express-Grafikschnittstelle. Ein an den MCH angebundener Bridge-Baustein stellt PCI-X-Schnittstellen sowie zusätzliche PCI-Express-Steckplätze zur Verfügung.

Enterprise-Plattform: Intel bindet beim Lindenhurst- und Tumwater-Chipsatz PCI Express direkt am MCH an.

Bei Intels 2004er Desktop-Chipsatz für Pentium-4-Prozessoren bietet der MCH nur für die Grafikkarte eine PCI-Express-Anbindung. Für Steckkarten und Netzwerk-Chips mit PCI Express ist hier der ICH verantwortlich. Beim Desktop-Chipsatz handelt es sich um den Grantsdale, wie tecCHANNEL aus Hersteller-Roadmaps bekannt ist. Grantsdale soll im zweiten Quartal 2004 debütieren und neben PCI Express und DDR2-SDRAM den neuen LGA775-Socket für Prescott-Prozessoren unterstützen.

Client-Plattform: Der Pentium-4-Chipsatz unterstützt PCI-Express-Grafikkarten mit dem MCH. Der ICH ist für PCI-Express-Peripherie zuständig.

Neben den Chipsätzen hat Intel auf weitere im Jahr 2004 debütierende PCI-Express-Produkte einen Ausblick gegeben. Hierzu zählt ein Ethernet-Controller mit Full-Duplex-Gigabit- und 10-Gigabit-Verbindungen via PCI Express. Ein I/O-Speicherprozessor mit Code-Namen Dobson integriert die PCI-Express- und XScale-Technologie in einem Chip. Dobson soll auf Lindenhurst-Mainboards leistungsstarke RAIDs mit SCSI, Serial-ATA oder Fibre-Channel ermöglichen. Der Bridge-Baustein Intel 41210 setzt PCI-Express auf PCI/PCI-X 1.0 um. Damit können vorhandene Controller-Karten einfach auf die neue Technologie adaptiert werden. Mainboards für Server und Workstations mit den Lindenhurst- und Tumwater-Chipsätzen hat Intel ebenfalls für 2004 angekündigt.

Brücken-Lösung: Intels 41210 setzt das serielle PCI-Express- auf das parallele PCI/PCI-X-Protokoll um.

Ausführliche Grundlagen zur PCI-Express-Technologie finden Sie in diesem Artikel. Details über PCI Express für Grafikkarten können Sie ebenfalls bei tecCHANNEL nachlesen. (cvi)

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