IDF: Intel zeigt Willamette und Itanium

Auf Intels Frühjahrs Entwicklerkonferenz IDF in Palm Springs, Kalifornien, will Intel erstmals Details zum Pentium-III-Nachfolger Willamette bekannt geben. Auch erste Itanium-Rechner sind zu sehen.

Acht Hersteller zeigen auf dem IDF (Intel Developer Forum) Rechner mit Prozessoren der IA-64-Architektur. Neben Compaq, IBM, Fujitsu, Siemens, HP und Dell gehören auch Bull, NEC und SGI zum Kreis der auserwählten, die ihre Server zeigen dürfen.

Hardware-Details zur CPU hält Intel weiter zurück. Auf einem Slide des Presse-Briefings war jedoch ein bereits fertiger Itanium zu sehen. Danach ist die CPU auf einem CPU-Modul aufgelötet, das zwei externe Cache-Bausteine enthält. Hierbei soll es sich um zwei beziehungsweise vier MByte L3-Cache handeln. L1- und L-2-Cache befinden sich auf dem Prozessor-Die.

Der Itanium ist fast fertig. Auf dem IDF waren bereits erste lauffähige Systeme zu sehen.

In den Rechnern der acht Hersteller soll sich noch Silizium im Alpha-Stadium befinden, das aber bei den gezeigten Anwendungen stabil arbeitete. Intel will den Itanium ab Mitte des Jahres mit 800 MHz ausliefern.

Auf dem IDF wird Intel auch Details des Pentium-III-Nachfolgers Willamette bekannt geben. Andeutungen von Intel Vizepräsident und General Manager der Desktop Products Group Patrick Gelsinger versprechen ein spannendes IDF: Willamette soll die erste einschneidende Neuerung in der IA-32-Architektur seit dem Übergang vom 286er zum 386 sein. Ein Blick in die noch im Aufbau befindliche Messestände deutet darauf hin, dass bereits lauffähiges Silizium von Willamette gezeigt wird. Als endgültiger Name für den Willamette ist Pentium IV im Gespräch.(ala)